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Der Heimatverein bot gespendete Bücher zum Verkauf an

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Der Markt fand nicht wie gewohnt eine Woche vor Ostern, sondern im Juni statt.
Der Markt fand nicht wie gewohnt eine Woche vor Ostern, sondern im Juni statt. © pri

Trotz des idealen Badewetters kamen viele Eltern mit ihren Kindern zum traditionellen Büchermarkt nach Indersdorf. Der Heimatverein veranstaltete den Markt nicht wie gewohnt eine Woche vor Ostern, sondern im Juni.

Der Nachwuchs stürzte sich mit Begeisterung in die Lektüre, was zeigt das, dass das Buch auch im digitalen Zeitalter nicht seine Faszination verliert. Die Besucher kauften Spiele, DVDs und Hörbücher und im Antiquariat freuten sich Sammler über lang gesuchte Stücke. Auch Markt Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser und der Bezirksheimatpfleger Norbert Göttler besuchten den Büchermarkt. Schon am Tag zuvor halfen Vereinsmitglieder und andere freiwilliger Helfer, darunter auch fünf Asylbewerber, den Lesestoff aus Lagerräumen zur Mittelschule zu bringen und dort für den Verkauf zu präsentieren.

Der Buchvertrieb Blank in Vierkirchen und einige Bürger hatten bereits Monate zuvor Romane, Sachbücher und vieles mehr gespendet. Die Organisatoren des Büchermarktes sortierten sie nach Themen und verpackten sie in Kartons. Bei etwa 25.000 Büchern war der Transport und Aufbau echte Knochenarbeit. Der Heimatverein verwendet den Erlös für den Erhalt des Museums im Augustiner-Chorherren-Stift und des Mesnergebäudes. Nach Ende des Marktes halfen alle zusammen, um die nicht verkauften Bücher zu sortieren, für die Einlagerung vorzubereiten.

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