Die „Letzte Mauer“ fiel in Dachau

Der Abriss der letzten Mauer in Dachau
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Der Abriss der letzten Mauer auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik in Dachau: Ein Bagger trägt das Mauerwerk Stück für Stück ab.

Der Abriss der letzten Mauer auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik in Dachau war heute ein feierliches Ereignis.

Denn das alte Feuerwehrhaus der Papierfabrik war das letzte Gebäude auf dem Gelände. Alle anderen Bauten wie die Kalanderhalle oder der Wasserturm sind denkmalgeschützt.Sie bleiben erhalten und werden saniert. In Zukunft erinnern sie an die Geschichte der Papierfabrik und bieten viel Raum für Markthallen, Veranstaltungen und öffentliches Leben. An diesen Ideen wird gerade noch gearbeitet.

Vor vier Wochen gestalteten die Künstler Johannes Wirthmüller und Adrian Till die „Letzte Mauer“ mit Motiven aus der Papierfabrikation. Schon da stand der Zeitpunkt für den Abriss fest. Und genau das wollten die Künstler als Teil ihrer Kunstperformance: Graffiti ist Übergangskunst. Sie signalisiert einen Ort im Wandel und Umbruch. Wenn die temporäre Kunst verschwindet, macht sie Platz für Neues. Mit der Performance wollen die Künstler den Blick auf die Chancen bei der Entwicklung des Geländes richten. Schließlich war der Industrieort für viele Jahre für die Dachauer unzugänglich und verschlossen. Mit der Entwicklung des Quartiers erhalten die Dachauer diesen Teil ihrer Stadt zurück.

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