Große Sorgen um die Schicksale der im Landkreis-Dachau wohnenden MAN-Mitarbeiter

Landrat Stefan Löwl sowie der Leiter der Wirtschaftsförderung, Johann Liebl, zu Besuch bei MAN.
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Landrat Stefan Löwl sowie der Leiter der Wirtschaftsförderung, Johann Liebl, zu Besuch bei MAN. Sie diskutierten mit MAN-CEO Dr. Andreas Tostmann über die angespannte Situation bei MAN.

An der Transformation von MAN führt kein Weg vorbei. Dies erklärte Der MAN Vorstandsvorsitzende Andreas Tostmann als Landrat Stefan Löwl sowie der Leiter der Wirtschaftsförderung, Johann Liebl, am Montag, 26. Oktober, zu Besuch bei MAN waren.

Sie diskutierten mit Tostmann über die angespannte Situation der Branche und speziell bei MAN.

Die Gäste erörterten mit dem Vorstand die Sorgen der Gemeinden und des Landkreises über die Schicksale der hier wohnenden MAN-Mitarbeiter sowie deren Familien. „MAN ist ein wichtiger Akteur und Arbeitgeber in der Region“, stellte Landrat Löwl klar und ergänzte dabei auch die direkten Auswirkungen auf die Steuerkraft der Kommunen. „MAN ist wegen seiner Lage an der Landkreisgrenze und mit mehreren großen Niederlassungen in Karlsfeld und Dachau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Landkreis Dachau.“ Was bedeutet die Transformation von MAN für den Landkreis Dachau? Welche Veränderungen ergeben sich für die Region? Was bedeutet das für die Mitarbeiter im Landkreis? Drängende Fragen von Landrat Stefan Löwl und Johann Liebl an Tostmann.

Herausforderung in einem schwierigen Marktumfeld

Der Vorstandsvorsitzende ging im Gespräch zunächst auf die allgemeine Situation der Branche ein und stellte dann die Herausforderungen der Industrie hin zu Elektromobilität, Digitalisierung und Automatisierung vor, „für MAN eine sehr anspruchsvolle Aufgabe und Herausforderung in einem schwierigen Marktumfeld.“ Die Transformation von MAN sei laut Tostmann unvermeidbar, wenn MAN die Mobilität von morgen mitgestalten wolle. Und das bedeutet laut Vorstandsvorsitzendem unter anderem sehr harte Einschnitte. Hinzu komme, dass schon seit Längerem die Nachfrage nach den Produkten von MAN rückläufig sei. Dieser Rückgang ist durch die Corona-Krise zu einem regelrechten Einbruch geworden.

Tostmann machte deutlich, dass es jetzt – nachdem die Verhandlungen gerade erst gestartet sind – zu früh sei, um über konkrete Maßnahmen und Ergebnisse zu sprechen. Einig war man sich aber, dass es ganz wichtig ist, jetzt Gespräche zu führen, zusammenzuarbeiten und den Dialog fortzusetzen. Dem MAN-Vorstandsvorsitzenden ist die Zusammenarbeit mit politischen Vertretern wichtig, um eine zukunftsfähige Lösung für MAN und se

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