Beeinträchtige Menschen sollen ab sofort keine Hindernisse mehr im Schützensaal finden.

Das „Drei Rosen“ wird behindertengerecht umgebaut

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Der Schützensaal im "Drei Rosen" soll behindertengerecht umgestaltet werden.

Dachau - Saal soll ebenerdig werden

Da der Schützensaal im Gasthaus „Drei Rosen“ häufig für Veranstaltungen jeglicher Art genützt wird und damit hoch frequentiert ist, stellten die Feiern Wähler den Antrag, den Saal behindertengerecht umzugestalten. 

Dieser wurde im letzten Haupt- und Finanzausschuss diskutiert. Florian Schiller (CSU) meldete sich zu Wort: „Wir unterstützen diesen Antrag auf jeden Fall.“ Allerdings wolle er erst mehr Informationen über die genauen Verbesserungen und das Ausmaß des Umbaus. Auch die SPD-Fraktion und die Überparteiliche Bürgergemeinschaft sehen eine sinnvolle Maßnahme im behindertengerechten Umbau des Schützensaals. 

Oberbürgermeister Florian Hartmann ergänzte: „ Es müssen sowieso Umbauten in Form von Brandschutzmaßnahmen durchgeführt werden, das kann dann gleich mit den zusätzlichen Bauten verbunden werden.“ Dies betrifft vor allem den Zugang zu den Toiletten, die bisher durch eine Treppe eher umständlich für beeinträchtige Menschen zu erreichen ist. Außerdem soll der komplette Saal ebenerdig werden. Die Stadträte entschieden einstimmig für den Antrag.

Volksfestverordnung

Neben der Schützensaal-Thematik besprachen die Stadträte die Verordnung für das Volksfest. Dabei wollte, Ingrid Sedlbauer (ÜB), festlegen, „dass die Öffnungszeiten der Toiletten denen der Zelte und Standl bis 24 Uhr angepasst werden“. Stadtrat Jürgen Seidl (FDP) fügte außerdem hinzu, dass neben dem Verbot von selbst mitgebrachtem Alkohol, auch andere Drogen und illegale Substanzen in der Verordnung vermerkt werden sollen.

Sabine Geißler (Bündnis für Dachau) merkte im Auftrag ihrer Partei an: „Die Bewohner der Altstadt leiden unter dem Lärm der Feierei nach dem Volksfest. Wie soll das in Zukunft geregelt werden?“ Dabei erklärte Hartmann, dass bisher noch keine Lokale Anträge auf Ausnahmegenehmigungen gestellt hätten und es deswegen noch nicht absehbar sei, wie damit umgegangen würde. Diese Regelungen erlauben den Restaurants Ausschank- und Öffnungszeiten bis 2 Uhr nachts.

ste

Quelle: Dachauer Rundschau

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