BRK-Wiesn-Wache

Blasenpflaster ist Klassiker

+
Ehrengäste aus Politik und dem öffentlichem Leben besuchten am Eröffnungstag die ‚Wies’n-Wache’ des BRK.

Dachau - Einblicke in die BRK-Wiesn-Wache auf dem Dachauer Volksfest

Stockbetrunkene Volksfestbesucher, Platzwunden einer Schlägerei oder der Herzinfarkt – die Fälle das passiert auf dem Dachauer Volksfest hin und wieder, doch sind sie entgegen der Erwartungen eher selten. Das verrät Dieter Ebermann, Leiter der BRK-Wiesn-Wache bei einem Besuch von Presse und Politik. Im selben Gebäude neben dem großen Festzelt, in dem die Polizei Volksfest-Wache untergebracht ist, befindet sich auch das Bayerische Rote Kreuz. Im Zimmer direkt nach den ersten Treppenstufen werden Notfälle und kleine „Wehwehchen“ versorgt. Fünf Liegen mit Sichtschutzwänden stehen im Raum. „Wir haben fünf Behandlungsplätze, unter anderem für chirurgische Notfälle wie Knochenbrüche sowie einen Ruhebereich“, erklärte Ebermann, der die Wiesn-Wache bereits seit 20 Jahren leitet. Er zählte weiter auf: Material für bis zu 50 leicht- bis mittelschwer Verletzte stünden zur Verfügung. Je nach Schicht sind stets zehn bis 15 Helfer vor Ort, genauso wie vier Einsatzfahrzeuge. Insgesamt stehen der Wiesn-Wache 49 ehrenamtliche Helfer zur Verfügung. „Viele von ihnen nehmen extra für ihren Dienst Urlaub“, betonte Bergmann. Im Schnitt komme die Wiesn-Wache jährlich auf 300 bis 400 Patienten. „Es wird jedes Pflaster registriert“, erklärte der Wiesn-Wachen-Chef. Und entgegen aller Vermutungen bezüglich des günstigen Bieres: „Das Blasenpflaster für die Frau ist der Klassiker.“ Die Einsatzkräfte kämen jährlich mit 500 solcher Pflaster aufs Volksfest und ziehen mit nur noch wenigen ab. „Wir leisten hier während dem Volksfest 2.500 Dienststunden“, rechnete Ebermann die ehrenamtliche Leistung vor. Darin ist jedoch nicht die Vorbereitungszeit einberechnet, die schon Wochen vorher startet. „Material muss zusammengesucht und eingeräumt werden“, schilderte er. Doch wieso tut er sich jährlich diesen Stress an, war einer der Fragen, die nach der Vorstellung der Zahlen gestellt wurden. „Wir sind ein super Mannschaft, viele sind privat befreundet, es gibt auch lustige Schichten“, antwortete Ebermann. Am Ende des Besuchs warb Kreisverbandsvorsitzender und MdL Bernhard Seidenath: „Wer seine Zeit spenden möchte, wir sind immer auf der Suche nach Ehrenamtlichen.“ Außerdem könne jeder Besucher die Jubiläums-Quitscheente des BRK auf der Wiesn-Wache käuflich erwerben. „Für den ein oder anderen vielleicht eine nette Erinnerung an den Aufenthalt dort.“

 

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

Gewinnen Sie einen Erlebnisaufenthalt im Europa-Park für die ganze Familie
Gewinnen Sie einen Erlebnisaufenthalt im Europa-Park für die ganze Familie
Täter des gesprengten Geldautomaten weiterhin unbekannt - Zeugen gesucht
Täter des gesprengten Geldautomaten weiterhin unbekannt - Zeugen gesucht
„Echt mein Recht“ in Schönbrunn
„Echt mein Recht“ in Schönbrunn
Netzbetreiber stellte den Neubau der Höchstspannungsleitung Oberbachern vor
Netzbetreiber stellte den Neubau der Höchstspannungsleitung Oberbachern vor

Kommentare