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Eine Kuh auf der Flucht

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Lucy scheint sich in den Wäldern wohl zu fühlen. Foto: Kramer
Lucy scheint sich in den Wäldern wohl zu fühlen. Foto: Kramer

Odel

zhausen/Altomünster (kho) Das schottische Hochlandrind „Lucy“ hält ihre Verfolger seit einigen Wochen zum Narren. Es gehört zu einer Herde, die zurzeit den Grünstreifen an der Autobahn A8 zwischen Odelzhausen und Adelzhausen beweidet. Bei einem Umladeversuch ist die fünfjährige Kuh ausgebüchst und seitdem offenbar in den Wäldern zwischen Odelzhausen, Altomünster und Erdweg unterwegs. „Sie ist ein bisschen nervös und daher sehr vorsichtig“, beschreibt sie ihr Besitzer, der niederbayerische Landwirt Josef Engelhardt. In den vergangenen Wochen ist „Lucy“, wie sie von den Medien getauft wurde, mehrfach von Joggern und Spaziergängern gesichtet und fotografiert worden. Engelhardt hatte das Gebiet mit einigen Helfern zwei Wochen lang abgesucht, bewaffnet mit einem Blasrohr. Er wollte das Tier betäuben und dann verladen, hatte jedoch keinen Erfolg. „Ich habe vermutet, dass sie sich mit dem Seil, das an ihren Hörnern hängt, verheddert hat und dann verdurstet ist“, erklärt der Landwirt. Er hätte das Tier schon aufgegeben. Nun hat Engelhardt wieder Hoffnung geschöpft. Die Temperaturen bereiten „Lucy“ keine Probleme: Sie ist es gewohnt, das ganze Jahr im Freien zu verbringen.

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