In Dachau gibt es eine neue Initiative, die Menschen mit Handicap unterstützt.

Die Elterninitiative „Kunterbunte Inklusion“ will Kinder mit  Beeinträchtigung in den Alltag integrieren

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Kinder mit Handicap dürfen zusammen mit der Schmucdesignerin  Nicole Hayduga ihren eigenen Schmuck entwerfen.

Dachau - Jeder kann Träume verwirklichen

Die Kunterbunte Inklusion ist ein Projekt des Vereins Behinderte und Freunde Stadt und Landkreis Dachau. Es will Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung von der Kita über die Schule bis zur Arbeitswelt stark machen

In Bayern haben Eltern das Recht zu entscheiden, ob ihr behindertes Kind eine Förder- oder eine Regelschule besucht. Damit gemeinsames Leben und Aufwachsen funktioniert, braucht es einen Wandel im Schul- und Erziehungssystem, hin zu einem individualisierenden Lernen, das die Stärken aller Kinder fördert. Unter der Schirmherrschaft der bayerischen Sozialministerin Kerstin Schreyer hat die Elterninitiative viel vor. Sie holte bereits den Kinofilm „Die Kinder der Utopie“ nach Dachau, der am 15. Mai um 19.30 Uhr im Kino zu sehen ist. 

Für den6. Juli ist ein großer Aktionstag geplant, der unter dem Motto „Kunterbunte Lebenslinien“ steht. 

Als erstes Inklusionszeichen überreichte der Verein denInklusionspreis an die Montessori-Therapeutin Lore Anderlik. Sie unterstützt die Eltern, das wahre Potential ihrer Kinder zu entdecken und zu fördern. Darüber hinaus begleitet sie Pädagogen und andere Bezugspersonen der Kinder, mit dem Ziel vollständiger Inklusion in Kindergärten, Schulen und im öffentlichen Leben. 

Für ihr gemeinnütziges Anliegen erhält die Initiative prominente Unterstützung. Schmuckdesignerin Nicole Hayduga öffnet ihren Showroom in Dachau und zeigt, wie die Kinder zum Designer werden. Als Mitgliedsbetrieb des Behinderte und Freunde Vereins, setzt sich die Marke NH Design für einen normalen Umgang mit Krankheiten ein und zeigt, dass jeder seinen Traum verwirklichen kann. Hayduga ist sich sicher: „Das Leben und Lernen von Menschen mit Beeinträchtigung kann gelingen.“ „Wir freuen uns sehr, mit Nicole Hayduga eine glaubwürdige Unterstützerin unserer Anliegen gefunden zu haben“, sagte Tanja Patti als Initiatorin des Projekts „Kunterbunte Inklusion“. 

In ihrem Umfeld und in der Öffentlichkeit kann Hayduga den offenen Umgang mit Behinderungen näherbringen. Das hat eine erste gemeinsame Collier-Gestaltung mit zwei Kindern gezeigt. Die Schmuckdesignerin freut sich auf neue Termine.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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