Erst-, Zweit- und Drittimpfung im ganzen Landkreis weiter möglich

Insgesamt haben im Landkreis Dachau bisher knapp 1.500 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren eine Coronaschutzimpfung erhalten
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Insgesamt haben im Landkreis Dachau bisher knapp 1.500 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren eine Coronaschutzimpfung erhalten

Wie erwartet, steigt die Inzidenz seit einer Woche aufgrund der Verbreitung der neuen Omikron-Virusvariante sprunghaft an. Das Landratsamt Dachau erwartet in den nächsten Tagen einen weiteren deutlichen Anstieg. Die auf die ungeimpften Personen errechnete Inzidenz liege mit 395 weiterhin deutlich über dem Gesamtwert - bei geimpften Personen ergebe sich eine Inzidenz von 240.

In der Gruppe der Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren sei die Inzidenz mit 390 ebenfalls höher als der Gesamtwert. Bei den Mitbürgern über 60 Jahre liege die Inzidenz aufgrund einer hohen Impfquote bei 110. Landrat Stefan Löwl appelliert weiterhin, die Impfangebote so frühzeitig wie möglich wahrzunehmen. In den kommenden Wochen sind noch zahlreiche Impftermine in Impfzentren, bei mobilen Impfteams und in impfenden Arztpraxen - offen.

Impftermine für Kinder

Am Dienstag, 18. Januar, bietet das BRK im Impfzentrum Dachau wieder eine spezielle Impfaktion nur für Kinder an. Terminvereinbarung erfolgen über BayIMCO (www.impfzentren.bayern) Auch wenn die Nachfrage an (Auffrischungs-)Impfungen in den letzten Tagen deutlich zurückgegangen ist, organisieren die niedergelassenen Ärzte gemeinsam mit verschiedenen Gemeinden Sonderimpfaktionen. Am Samstag, 15. Januar, sind Impfungen für jeden, unabhängig vom Wohnort, in Hebertshausen möglich; auch Kinderimpfungen werden dort angeboten. Insgesamt haben im Landkreis Dachau bisher knapp 1.500 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren eine Coronaschutzimpfung erhalten; dies entspricht eine altersspezifischen Impfquote von über 13 Prozent.

Corona-Patienten im Helios-Amper-Klinikum

Die Zahl der Corona-Patienten im Helios-Amper-Klinikum Dachau ist hoch, aber noch stabil. Aktuell werden elf Patienten im Alter von 35 bis 88 Jahren mit einer nachgewiesenen COVID-19-Infektion auf der Normalstation behandelt, fünf haben keinen Impfschutz. Vier Corona-Patienten sind – meist mit dem Impfstoff des Herstellers BioNTech - geimpft, die zweite Impfung liegt jedoch in allen Fällen über sechs Monate zurück. Weitere acht Patienten im Alter von 41 bis 77 Jahren müssen aktuell intensivmedizinisch betreut werden. Zwei dieser Patienten haben einen Impfschutz, der ebenfalls bereits über sechs Monate alt ist – die anderen sechs Patienten haben keine Coronaschutzimpfung. Vier Personen sind an den Folgen einer Corona-Erkrankung verstorben. Die Verstorbenen sind alle über 70 Jahre.

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