Dachau/ Weihnachtsbeleuchtung

Die Münchner Straße strahlt

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Oberbürgermeister Florian Hartmann freut sich mit der Interessengemeinschaft Münchner Straße, dass die Münchner Straße jetzt beleuchtet ist.
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Isabel Seeber,(links) und Oberbürgermeister Florian Hartmann starten die Beleuchtung der Münchner Straße.
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16 Bäume erhellen seit Samstag, 24. November die Münchner Straße in Dachau. 

Dachau - Das erste „Liachd Oschoidn“ der 16 Bäume in der Dachauer Einkaufsmeile zur Vorweihnachtszeit, fand im feierlichen Rahmen statt.

Die ganze Münchner Straße vom Drei Rosen bis zu Feinkost Missere leuchtet bereits seit einer Woche vor dem ersten Advent. Zahlreiche Menschen hatten sich zur Feier des „Liachd Oschoidn“ vor der Candisserie eingefunden. Letztes Jahr war zu dieser Zeit die Münchner Straße mit vier erhellten „Probebäumen“ noch halbdunkel. Mit dem „Liachd Oschoidn“ ist „ein neudeutsch sogenanntes gemeinsames Fundraising Projekt der Stadt Dachau, der Interesengemeinschaft (IG) Münchner Straße und der Dachauer Bürger erfolgreich beendet“, beschrieb es Oberbürgermeister Florian Hartmann in seiner Rede, bevor der letzte Baum vor der Candisserie an den Strom angeschlossen wurde. Tatsächlich haben sich neben der Stadt und den Geschäftsleuten auch viele Dachauer Bürger dafür eingesetzt, dass die Münchner Straße im Advent wieder strahlt. Nachdem 2013 die alte Weihnachtsbeleuchtung aus Sicherheitsgründen nicht mehr eingeschaltet werden konnte, hatten sich die Geschäftsleute der Münchner Straße, damals schon unter dem Vorsitz von Isabel Seeber, darum bemüht mit der Stadt Dachau eine „leuchtende“ Lösung zu finden. Dazu gehörte auch, die Kunden der Läden in der Münchner Straße aufzufordern für die Weihnachtsbeleuchtung zu spenden. Die letzten vier Jahre standen Spendenboxen für die Weihnachtsbeleuchtung in den Läden. Und die Dachauer spendeten. Auch gestern beim „Oschoidn“ war der Tenor zahlreicher Kunden: „Das haben wir gemeinsam geschafft“. Die Dachauer hatten einen große Anteil an den Kosten von 80.000 Euro, die die Weihnachtsbeleuchtung kostete und von denen die Hälfte vom Verein der Gewerbetreibenden und die andere Hälfte von der Stadt getragen wurde. Denn auch die Erlöse der Tombola auf der „Langen Tafel“, Dachaus größtem Straßenfest, das die IG Münchner Straße seit 13 Jahren veranstaltet, gingen 2014 bis 2016 auf das Spendenkonto für die Weihnachtsbeleuchtung.Hartmann hatte aber nicht nur auf die Bürger bezogen Recht, wenn er von „Fundraising“ und „Gemeinschaftsprojekt“ sprach. Es gingen nämlich auch Spenden ein für die Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung. Knapp 20.000€ spendeten große Dachauer Unternehmen. „Für die Sparkasse, die Volksbank, die Ebenburger GmbH, die Sternapotheke, die Kratzmeier GmbH, die Müller Vermögensverwaltung und die Optik Tannek GmbH werden wir auch noch eine Danksagungs-Spendentafel aufstellen", versprach Hartmann. „Jetzt zeigt sich Dachau nicht nur in der Altstadt wieder adventlich illuminiert, sondern auch hier unten, wo wir einkaufen, und wo ja auch alle durchfahren. Das hat schon sehr gefehlt. Das ist ein wahrer Grund zu feiern, da muss man auch drauf anstoßen,“ freute sich eine Passantin.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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