Hinterzimmergespräche/Dachau

„Wie Seehofer kann man Politik nicht machen“

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Härtl und Huber im intensiven Zwiegespräch.

Dachau - In der Reihe der Hinterzimmergespräche „Am schwarzen Tisch“ interviewte Ex-CSU Stadtrat Dominik Härtl den Ex-Minister und Ex-Chef der Staatskanzlei Erwin Huber (CSU).

 „Es soll uns niemand aufhalten, jeden Tag klüger zu werden“, kommentierte Erwin Huber sein neues Studentenlebens. Seit Beginn des Wintersemesters sitzt er im Hörsaal der Hochschule für Philosophie in der Münchner Kaulbachstraße und paukt philosophische Theorien. Nachgefragt, warum es den Philosophie sein sollte, antwortete Huber, dass er keinem Studenten den Studienplatz wegnehmen wolle, außerdem interessiere ihn auch die Materie. Huber war in Bayern Generalsekretär, Staatskanzleichef, Finanz- und Wirtschaftsminister, Parteivorsitzender und hat mit CSU-Urgesteine wie Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber zusammengearbeitet. Angesprochen auf die Wahlniederlage der CSU meinte Huber, dass es nach derartigen Verlusten kein „weiter so“ geben dürfe. Er wünsche sich eine intensive Auseinandersetzung, die diesen Wähler- und Vertrauensschwund analysiere. Angesprochen auf die Politik Seehofers antwortete Huber: „ So wie er kann man nicht Politik machen. Der Stil der Auseinandersetzungen hat uns sehr geschadet.“ Für Huber sollte sich die CSU sowohl weltoffen als auch als auch wieder stärker am mulitkulturellen Lebensgefühl Münchens orientieren.

kog

Quelle: Dachauer Rundschau

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