EUROPAWAHL, Sonntag, 26. Mai

Europaabgeordnete Niebler musste sich kritischen Fragen stellen

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Niebler besuchte einen heimischen Bauernhof.

Landkreis - Fehlende Solidarität in Europa

Angelika Niebler, Abgeordnete im Europaparlament, war zusammen mit dem CSU-Kreisverband einen Tag lang im Landkreis Dachau unterwegs und besuchte dabei verschiedene von der EU-geförderte Projekte. 

CSU-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath hatte einen Bus gechartert und zu einer Neuauflage der „Fahrt mit den Schwarzen ins Blaue“ eingeladen. Erste Station war Pfaffenhofen an der Glonn, wo Bürgermeister Helmut Zech die Gruppe empfing. 

Zunächst erläuterte er einige EU-finanzierte Projekte in Pfaffenhofen, wie das Dorferneuerungsprojekt, den Räuber-Kneißl-Weg oder das Gemeinschaftshaus Unterumbach. Neben den positiven Beispielen für ein gemeinsames Europa kamen von Teilnehmern durchaus auch kritische Fragen. So waren die Steueroasen, der Kauf von EU-Pässen, die Regulierungswut und die fehlende Solidarität in der Europäischen Union ein Thema. Angelika Niebler ging auf alle Fragen ein und betonte, wie wichtig ein handlungsfähiges europäisches Parlament ist. 

Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Gemeinde Pfaffenhofen an der Glonn stand der Besuch des Lamplhofs auf dem Programm. Michael und Annemarie Lampl wiesen auf die Dokumentationsvorschriften der EU hin, die es gerade mittelständischen Betrieben schwer machen. An der zweiten Station der Tour, in Bergkirchen, erwartete Bürgermeister Simon Landmann die Gäste im Bruggerhaus. Diese „intergenerative Anlaufstelle“ beherbergt unter anderem ein Sozialbüro und die Volkshochschule. Es wurde mit EU-Mitteln gefördert. Sowohl Landmann als auch Zech beklagten jedoch Schwierigkeiten bei der Antragstellung. Der Aufwand sei enorm, die Bürokratie kompliziert. 

Beim Spaziergang am Maisach-WFür anderweg, den die EU ebenfalls bezuschusste, forderte Niebler zur Wahl am Sonntag, 26. Mai auf.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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