Einsätze in der Silvesternacht

Brand mit Gießkannen gelöscht

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Alle Jahre wieder: Silvester hinterlässt seine Spuren wie hier in der Rathausstraße in Karlsfeld. Ein Balkonbrand in Karlsfeld sowie ein Tiefgaragenfeuer in Dachau gingen glimpflich aus.

Dachau/Karlsfeld - Für die Feuerwehren im Landkreis Dachau verlief die Silvesternacht relativ ruhig. Zwei Brände in Dachau und Karlsfeld konnten schnell gelöscht werden.

Zum ersten Einsatz des neuen Jahres wurde die Feuerwehr Dachau um 0.21 Uhr alarmiert. Die Brandmeldeanlage einer Wohnanlage in der Silnerstraße hatte ausgelöst. Nur eine Minute später lösten die Funkmeldeempfänger erneut aus, die Feuerwehren Karlsfeld und Dachau wurden in die Liebigstraße nach Karlsfeld beordert: auf einem Balkon ist Unrat in Brand geraten. Zugleich wurde auch die Alarmstufe für den Einsatz in der Silnerstraße in Dachau erhöht, da der Leitstelle von Bewohnern ein Feuer in der Tiefgarage bestätigt wurde.

Anwohner löschen Brand mit Gießkannen

Deshalb wurden nach Dachau zusätzlich die Feuerwehren Ampermoching, Bergkirchen, Günding, Hebertshausen, Prittlbach sowie die Werkfeuerwehr MTU-MAN alarmiert. Sie wurden durch Kräfte der Kreisbrandinspektion, der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung und der Führungsgruppe Katastrophenschutz ergänzt. Sie alle konnten jedoch noch auf der Anfahrt stoppen, da der Atemschutztrupp der Dachauer Wehr Entwarnung gegeben hatte – die Flammen wurden durch die Anwohner bereits mit Gießkannen gelöscht. Die Feuerwehr musste nur noch Nachlöscharbeiten durchführen. Brandursache war Hausrat, der vermutlich durch einen verirrten Feuerwerkskörper über den Lichtschacht der Tiefgarage entzündet wurde. Durch das Feuer wurde auch die Stoßstange eines geparkten PKW angeschmort.

Der Brandmeldeanlage war es wohl zu verdanken, dass ein größeres Ausmaß des Feuers verhindert wurde. Nach rund 30 Minuten konnten die letzten Kräfte wieder abrücken.

Balkonbrand war schnell gelöscht

Auch bei dem Balkonbrand in Karlsfeld konnte schon nach kurzer Zeit „Feuer aus“ gemeldet werden. Ein Trupp unter schwerem Atemschutz hat den Unrat, der vermutlich ebenfalls durch einen verirrten Feuerwerkskörper in Brand geraten war, mit einem Kleinlöschgerät gelöscht und anschließend die Umgebung mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester kontrolliert. Gegen 1.45 Uhr waren die Arbeiten beendet.

Zum letzten Einsatz in der Silvesternacht musste gegen 2.33 Uhr wieder die Feuerwehr Dachau ausrücken: Am Arankaweg wurde eine absturzgefährdete Person auf einem Balkon gemeldet. Die Einsatzkräfte konnten jedoch keine Person ausmachen. Kurze Zeit später wurde bekannt, dass die Person wieder sicher in der Wohnung sei. Die Rettungskräfte konnten sich auf den Heimweg machen und den Rest der Nacht in Ruhe verbringen.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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