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Finanzierung für MD-Gelände steht

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Bei der Pressekonferenz zum MD-Gelände (von links): Benjamin Waitz, Heikki Räty und Herbert R. Ullmann. © Sponder

Dachau - Entwicklungsgesellschaft wartet jetzt auf den Bauausschuss

„Die Finanzierung steht, wir sind bereit“, sagte Herbert R. Ullmann, einer der Gesellschafter der Dachau Entwicklungsgesellschaft (DEG) gestern auf einer Pressekonferenz im ehemaligen Besprechungsraum der München-Dachauer Papierfabrik (MD) zum MD-Gelände mitten in Dachau. „Wir sind mit mehreren deutschen Großbanken überein gekommen und erhielten eine Finanzierungszusage einschließlich einer Bankbürgschaft für das gesamte MD-Projekt.“ Immer wieder seien er und die DEG gefragt worden, ob sie die Dekontamination und den Abriss der unansehnlichen Dachauer Industriebrache in Höhe einer zweistelligen Millionensumme überhaupt bewältigen könnten. Ullmanns Antwort: „Wir können das stemmen.“ Zusammen mit Heikki Räty, der als Vertreter der ehemaligen Grundstückseigentümer Myllykoski eigens aus Finnland angereist war, und deren Hamburger Anwalt Benjamin Waitz betonte er mehrmals, die DEG habe jetzt ihre Hausaufgaben gemacht.

Nun sei die Stadt Dachau am Zuge. Hier meinten sie insbesondere den Bauausschuss, der am kommenden Dienstag tagt. Waitz: „Der Bauausschuss muss sagen, ob er einverstanden ist oder welche Auflagen er macht.“ Ullmann betonte: „Wir würden es akzeptieren, wenn die Stadt sagt, sie will die Rosenau nicht bebauen.“ Heikki Räty bekräftigte: „Für uns ist es sehr wichtig, das Gelände mit der Stadt zusammen vertrauensvoll zu entwickeln. Aber gleichzeitig ist auch eine angemessene Rendite nötig.“ Ullmann stellte klar: „Mit uns kann man über alles reden.“ Grundlage des Masterplans zum MD-Gelände sei zu 97 bis 98 Prozent der prämierte Entwurf von Trojan, Trojan und Partner und der städtebauliche Vertrag von 2008. Dass dies alles noch seine Zeit braucht, ist den DEG-Vertretern klar. Wenn es gut gehe, könnte bis Ende 2014 das nötige Baurecht da sein. Dann dauere es etwa zwei Jahre, wirklich alles einschließlich Sportgelände zu dekontaminieren. Bis in zwölf Jahren könnte dann das neue Stadtviertel Mühlbach-Viertel fertig sein.

srd

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