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Förderung für heimische Schlachtbetriebe im Dachauer Land

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Söder auf dem Lampl-Hof
Besuch von Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder (in der Mitte) und Agrarministerin Michaela Kaniber (dritte von recht) im Betrieb der Familie Lampl. © pri

Die heimische Schlachtwirtschaft ist ein wesentlicher Pfeiler der regionalen Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. Das haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber beim Besuch eines selbst schlachtenden landwirtschaftlichen Betriebs im Landkreis Dachau deutlich gemacht. 

„Hier am Hof und in der Metzgerei der Familie Lampl in Pfaffenhofen an der Glonn haben wir beste bayerische Nahrungsmittelproduktion: Regional, kurze Wege und alles aus einer Hand. Das ist die Zukunft unserer Landwirtschaft und darum schmeckt das Fleisch aus Bayern einfach am besten“, betonte Söde. „Die kleinen handwerklichen Schlachtstätten sind wichtige Marktpartner unserer Landwirte und erhalten ein breites Angebot an Absatzwegen in der Region. Mit der Neuordnung der Gebühren für die kleinen Schlachtstätten stärken wir diesen den Rücken und schaffen Entlastung“, fügte Kaniber hinzu. Die kürzlich vom Kabinett verabschiedete Neuordnung der Fleischhygienegebühren gleicht die finanzielle Benachteiligung kleinerer Betriebe aus und sorgt für vergleichbare Rahmenbedingungen. Von den geplanten Verbesserungen sollen rund 1.500 kleinere Schlachtbetriebe in ganz Bayern profitieren. Das sind rund 95 Prozent aller Schlachtbetriebe im Freistaat. Geplant ist die Gesetzesänderung für Anfang 2023. Zum Ausgleich der Gebührenrückgänge in den Kommunen stellt der Freistaat jährlich bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung. Insgesamt gibt es in Bayern rund 1.600 nach EU-Lebensmittelrecht zugelassene Schlachtstätten. 

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