Gemeinderatssitzung in Karlsfeld

Was wird aus dem Ludl-Gelände in Karlsfeld?

Bahngelände neben der Bayernwerkstraße in Karlsfeld
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Beschwerden wegen defekter Weichen auf dem Bahngelände neben der Bayernwerkstraße, Nähe der Ackerstraße wollte Elisabeth Leukhart nach der jüngsten Sitzung des Gemeinderats in richtige Kanäle leiten, jedoch vergebens.

Nach der jüngsten öffentlichen Gemeinderats-Sitzung stellte nur eine Karlsfelder Bürgerin viele Fragen. 

lisabeth Leukhart, eine Karlsfelder Bürgerin, hatte zu der letzten Gemeinderatssitzung viele offenen Fragen: „Wie geht’s weiter mit dem Ludl-Gelände?“ Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) bestätigte in seiner Antwort, dass es einen Eigentümerwechsel gegeben habe. „Ist damit die ganze Bürgerbeteiligung hinfällig,“ wollte daraufhin Elisabeth Leukhart wissen. Denn ähnliches sei beim Erl-Bau-Projekt zur Nahversorgung westlich der Bahn und bei der Neuen Mitte schon passiert. Kolbe versicherte, sobald es etwas Neues gebe, würde die Öffentlichkeit informiert. Weiterhin drückte Leukhart beim bevorstehenden Umbau des Allacher Autobahntunnels der Schuh: Bekanntlich befürchtet die Gemeinde Karlsfeld erhebliche Lasten aus dem Ausweichverkehr der auf acht Jahre angesetzten Arbeiten. Denn durchschnittlich benutzen rund 132.000 Fahrzeuge pro Tag den Allacher Tunnel. Unter anderem sollen die Versorgungsleitungen unter dem Standstreifen im Tunnel an die Tunneldecke verlegt werden, damit für Spitzenbelastungen auf dem Standstreifen eine vierte Spur geöffnet werden kann. Über die Pläne wurde kürzlich online berichtet.

Kolbe stellte klar, die Gemeinde werde sich am anstehenden Planfeststellungsverfahren beteiligen. Zwei Weichen der Bahnstrecke nahe der Ackerstraße seien defekt und verursachten deshalb 85 Dezibel lauten Lärm, so Leukhart. An wen sich betroffene Anwohner wenden können, wollte sie wissen. Doch Kolbe konnte nur mit den Schultern zucken: „Die Bahn ist ein ganz schwieriges Thema“.

Darüber hinaus wollte Leukhart erfahren, wer für den wieder zunehmenden Fluglärm über die Gemeinde Karlsfeld zuständig sei. Kolbe betonte, das sei nicht die Gemeinde. Sie könne daher bei den Flugkorridoren nichts ändern.

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