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„Graberl schau‘n“ im Hutter-Museum in Großberghofen

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Dieses Heilige Grab wurde über hundert Jahre an den Kartagen im Altarraum der Dorfkirche Sankt Georg in Großberghofen aufgebaut
Dieses Heilige Grab wurde über hundert Jahre an den Kartagen im Altarraum der Dorfkirche Sankt Georg in Großberghofen aufgebaut © pri

„Graberl schau‘n“ im Hutter-Museum ist nach langer Pandemie-Pause am Karfreitag, 15. April, 14 bis 17 Uhr, wieder möglich. Der Eintritt ist frei. Dieses Heilige Grab wurde über hundert Jahre an den Kartagen im Altarraum der Dorfkirche Sankt Georg in Großberghofen aufgebaut.

1860 hatte es Schreinermeister Pfeil aus Walkertshofen gefertigt. Der abgedunkelte Kirchenraum war nur von Lichtern am Grab erhellt, die durch wassergefüllte Glaskugeln leuchteten und dadurch eine besonders mystische Wirkung erzielten. Die Gläubigen versammelten sich dort zu zu einer ewigen Anbetung von Karfreitag bis zum Samstag Abend. Während der Auferstehungsfeier wurde die Verdunkelung entfernt und alle konnten die Auferstehung Christi im Tageslicht erleben. Es war damals üblich, an den Kartagen die Kirchen der Umgebung zu besuchen, um die dort aufgebauten „Graberl“ anzuschauen. Erst die neue Liturgie des Vatikanischen Konzils beendete diesen Brauch. 

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