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Großbrand des Sportcenters in Dachau Ost

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Am 3. Januar standen Bowling-Bahn, Squash-Insel und Fitness-Center in Dachau-Ost in Flammen. Foto: srd
Am 3. Januar standen Bowling-Bahn, Squash-Insel und Fitness-Center in Dachau-Ost in Flammen. Foto: srd

Dach

au (srd) Das neue Jahr geht „gut“ los, zumindest für Berichterstatter. Am Dienstagmittag um 13 Uhr ging die Meldung ein, dass in Dachau-Ost in der Robert-Bosch-Straße 13 ein Großbrand gerade das 100 mal 100 Meter große Gebäude mit der Bowlingbahn, der Squash-Insel und dem Fitness-Center verwüstete. „Glück im Unglück“, so Wolfgang Reichelt, Pressesprecher der Dachauer Freiwilligen Feuerwehr, dass es nach bisherigen Erkenntnissen wohl keine Verletzten oder Toten gegeben hat und der Wind aus Südwesten wehte, also von der Stadt Dachau weg.“ Wie die Besatzung eines Polizeihubschraubers aus der Luft erkennen konnte, so der Polizei-Pressesprecher Günther Beck von der Polizeidirektion Ingolstadt, ist auch ein Teil des Daches eingestürzt. Laut Wolfgang Reichelt waren zum Zeitpunkt des Brandausbruchs noch drei Personen in der Sauna der Squash-Insel. Diese konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Über die Brandursache war bis zum Redaktionsschluss noch nichts bekannt. Der bis nach München sichtbare schwarze Rauch stammte nach Meinung von Reichelt von Gummimatten, die auf dem Dach lagen. Nach eineinhalb Stunden war der Rauch weitgehend gebändigt. Im Gebäude gelagerte Gasflaschen stellten nach seinen Worten keine Gefahr für die Umgebung dar, da die Außenwände des Gebäudes aus massivem Beton bestünden. Aber für einen Inneneinsatz der Feuerwehr war es bei Redaktionsschluss noch zu früh. Schwierigkeiten hatte die Feuerwehr aufgrund einer Wasserringleitung, an der alle Hydranten in der Nähe hingen, genügend Löschwasser herzubekommen. Deshalb mussten Leitungen vom Aussiedlerhof im Osten und aus der Gegend von Schrauben-Kusch das Löschwasser für die drei großen Leiterwagen, die von oben löschten, und die diversen mobilen Wasserwerfern herleiten. Rundfunkdurchsagen warnten die Bevölkerung in Dachau-Ost und Hebertshausen, sie solle sicherheitshalber die Türen und Fenster geschlossen halten. Insgesamt kamen 14 Feuerwehren aus Dachau, und Umgebung mit 200 Feuerwehrlern zum Einsatz. 20 Polizisten sicherten die Unfallstelle weiträumig ab. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzt waren vor Ort.

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