Gründermesse „Existenz 2013“ in Dachau

„Selbständig werden – selbständig bleiben“

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Vertreter der Stadt, des Landreises und der Industrie und Handleskammer bei einem Presse-gespräch im kleinen Sitzungssaal des Landratsamt Dachau.

Dachau - Die Gründermesse „Existenz 2013“ findet am Samstag, 26. Januar statt

Junge Unternehmer und solche, die es werden wollen, bekommen Unterstützung. Unter dem Motto „Selbständig werden – Selbständig bleiben“ findet im Dachauer Landratsamt, Weiherweg 16, im großen und im kleinen Sitzungssaal sowie im Foyer, am Samstag, 26. Januar der Aktions- und Informationstag „Existenz 2013 Region Dachau“ statt. Landrat Hansjörg Christmann erwähnte beim Pressetermin, dass der Eintritt frei und eine Anmeldung nicht erforderlich sei. Von 9:30 bis 15:15 Uhr werden Themen behandelt, die für Jungunternehmer sehr wichtig sind. Nicht alle Existenzgründer meistern die schwierigen Anfangsjahre, denn wer ein eigenes Unternehmen aufziehen will, muss gut vorbereitet sein. Wer den Sprung in die Selbständigkeit wagen will, kann sich auf der „Existenz 2013“ umfangreich informieren. Beantwortet werden Fragen zur Existenzgründung und zur Unternehmensführung.

Themen sind unter anderem: Wo muss ich mein Gewerbe anmelden, wie erstelle ich einen Businessplan, wer hilft mir bei der Finanzierung, welche Rechtsform soll ich wählen oder wie komme ich an einen Gründungszuschuss? Neben den Informationsständen wird ein Fachvortagsprogramm von Vertreter der Wirtschaftsförderung, der IHK und der Handwerkskammer München und Oberbayern angeboten. Eine ehemalige Existenzgründerinwird von ihrem erfolgreichen Weg in die Selbständigkeit berichten, und Spezialisten der LfA, Förderbank Bayern und der Deutschen Rentenversicherung werden vor Ort sein und spezifische Fragen beantworten. Sogar der Bayerische Rundfunk kommt an dem Tag ins Landratsamt um das nicht ganz unumstrittene neue Gebührenmodell zu erklären. Kreishandwerksmeisterin Irmgard Hetzinger-Heinrici wies darauf hin, dass die Gründermesse auch für etablierte Firmeninhaber wichtig sei. Nämlich dann, wenn der eigene Betrieb übergeben oder verpachtet werden soll. Während Oberbürgermeister Peter Bürgel überzeugt ist, dass die Selbstständigkeit einen besonderen Reiz hat, ist Christine Unzeitig, stellvertretende Vorsitzende des IHK-Gremiums, da vorsichtiger: „Es kann auch Nachteile bergen, kann wenn man sein eigener Chef ist. Von den langen Arbeitszeiten angefangen bis zur Selbstmotivation bei einer Niederlage“. 2011 waren 15,9 Prozent weniger Existenzgründer in Stadt und Landkreis zu verzeichnen als 2010. Ziel der Veranstaltung ist es, den zukünftigen Unternehmern zu vermitteln, wo die Stärken und Schwächen ihrer Unternehmenskonzeption liegen. Um sich das nötige Fachwissen anzueignen, sollte man so viel wie möglich mit Experten sprechen, raten die Fachleute der Kammern. Das detaillierte Programm gibt es unter www.muenchen.ihk.de/dachau zum Downloaden.

roc

Quelle: Dachauer Rundschau

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