Die Grundschule Petershausen wartet auf wichtige Fördermittel aus Berlin und München

Die Grundschule Petershausen wartet auf wichtige Fördermittel aus Berlin und München

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Im Rahmen des derzeitigen Um- und Erweiterungsbaus der Grundschule Petershausen würde die Gemeinde gerne auch die Informationstechnik auf den neuesten Stand bringen, doch noch fehlen die Fördermittel.

Petershausen - Digital mündige Bürger erziehen

Die Grundschule Petershausen würde gerne die informationstechnische Aufholjagd starten, doch derzeit gibt der Freistaat seine Fördermittel, die schon 2018 beantragt wurden, noch nicht aus. 

Denn er wartet seinerseits auf die Unterstützung vom Bund. Deshalb soll nun nur die Ausschreibung vorbereitet werden. Das beschloss der Petershausener Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung gegen die Stimme von Albert Kirmair (CSU). 

Denn er war, wie zu Anfang auch sein parteiloser Kollege Jürgen Junghans, der Meinung, dass Kinder und Jugendliche erst ihre Persönlichkeit entwickeln müssten und eh schon zu viel an elektronischen Geräten sitzen. „Oberstes Ziel ist die Persönlichkeitsentwicklung“, stellte Rektorin Ulrike Schneider-Güll klar. Der Lehrplan bleibe immer gleich. „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren in der informationstechnischen Bildung dermaßen geschlafen, dass wir international bereits im Hintertreffen sind“, sagte in der Sitzung Tobias Frischholz, selbst Lehrer an der Mittelschule in Markt Indersdorf. Er ist in den Landkreisen Dachau und Fürstenfeldbruck beauftragt, die Grund- und Mittelschulen medienpädagogisch und informationstechnisch zu beraten. 

„Es geht darum, die digitale Welt von heute und morgen zu gestalten und den digital mündigen Bürger heranzubilden.“ Sein Konzept für die Grundschule Petershausen sieht eine digitale Großbilddarstellung per White Boards (digital wie analog nutzbare Tafeln), Lehrer-PCs in den Klassenzimmern, Dokumentenkameras oder Beamer und ein Schulinternes Netz vor. Erst in einem zweiten Schritt sollten auch die Schüler Tablet-PCs erhalten. Die nötigen Anschlüsse und ein WLAN stelle die Gemeinde beim derzeitigen Aus- und Umbau der Grundschule bereits sicher, betonte Bürgermeister Marcel Fath (Freie Wähler). Bernhard Franke (SPD) begrüßte, dass durch das vorliegende Konzept die verschieden medienkompetenten Elternhäuser ausgeglichen würden.

srd

Quelle: Dachauer Rundschau

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