Güll ist Unterbezirks-Vorsitzender

Mark

t Indersdorf (la) - Nachdem Claudia Geisweid bereits im Vorfeld ihren Rücktritt als Unterbezirksvorsitzende bekannt gegeben hatte, wurde Martin Güll vergangenen Freitag beim Unterbezirkparteitag im Gasthaus Doll in Ried zu ihrem Nachfolger gewählt. Claudia Geisweid hatte im Herbst 2008 gleich mehrere persönliche Schicksalsschläge hinnehmen müssen, seitdem wisse sie, was es heißt, wenn jemand sagt „mir zieht es den Boden unter den Füßen weg.“ Sie habe keine Kraft mehr um den Unterbezirk zu leiten, denke aber, es sei ein guter Zeitpunkt zu gehen, da ihr größtes Ziel erreicht sei: Die SPD stellt mit Martin Güll einen Landtagsabgeordneten. Dem neuen Vorstand wünschte sie viel Glück und mahnte auch, dass viel zu tun bleibe. Es gebe weiße Flecken im Landkreis ohne Parteileben und Vorstand in den Ortsvereinen. „Reißt euch am Riemen und versucht, dass die Genossen wieder im ganzen Landkreis aktiv sind!“ rief sie ihre Parteikollegen auf. „Bitte unterstützt den neuen Vorstand mit aller Kraft!“ Martin Güll wies gleich in seiner Vorstellungsrunde darauf hin, dass er den Vorsitz zwar annehme, aber auch klar sein müsse, dass es mit ihm als Vorsitzenden nicht ganz einfach werde, da er noch nicht so lange bei der Partei sei und nicht gefestigt sei in den Parteistatuten. Aber, so versprach er: „Ich verschreibe mich mit Haut und Haaren der Sache, sozialgerechte Politik für unsere Bürgerinnen und Bürger zu machen!“ Auch einige kritische Anmerkungen ließ der neue UB-Vorsitzende vernehmen. Es sei nötig persönliche Eitelkeiten zurückzustellen und an der Kommunikation müsse gearbeitet werden: „Wichtige Themen müssen zuende diskutiert werden, wir müssen eine intensivere und vernetztere Debatte führen“, forderte er. Partei und Mandatsträger müssten näher zusammen gebracht werden und es müsse möglich sein, dem Bürger die Inhalte der Politik zu vermitteln. „Irgendwas ist falsch, wenn die Menschen nicht verstehen, was wir machen und wir niemanden finden, der die Themen nach außen trägt“, stellte Güll fest. Für die Zukunft aber versprach er: „Wir schauen nicht zurück, wir schauen nach vorne“. Als Gülls Vertreter wurden schließlich Walter Wüst aus Hilgertshausen und Anke Drexler aus Dachau gewählt. Kassier bleibt Helmuth Schuh aus Karlsfeld, Schriftführerin ist künftig Hildegard Schöpe-Stein aus Petershausen.

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