Hallenbadbau verzögert sich.

Hallenbad lässt auf sich warten

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Der Bau des neuen Hallenbades in Dachau verschiebt sich um mindestens zwei Wochen.

Dachau - Stadtwerke Dachau melden Terminverzögerung auf der Baustelle.

Die Stadtwerke Dachau berichten, dass sich der Neubau des Hallenbades „nach wie vor“ schwierig gestalte. Neben den Kosten, seien auch die Terminschiene und damit die Folgegewerke ein Problem. 

Unter anderem gäbe es mit dem Holzbau der Halle Schwierigkeiten. Die Stadtwerke berichten von einer verzögerten Vorlage der Montage- und Werkplanungen, die bereits angemahnt worden seien. Auf Grund von „erheblichen“ Korrekturen durch den Prüfstatiker, verlängere sich die Abnahme deshalb um mindestens zwei Wochen. Immerhin wurde bereits mit der Montage der Beckenwände begonnen. Die Fundamentierung und der Beckenboden sollen bis Ende November fertig gestellt sein. Alle anderen Bauvorhaben, wie Dachdeckerarbeiten, sind vom Fundament abhängig und verzögern sich deshalb ebenfalls dementsprechend. 

Die Stadtwerke erklären weiterhin , dass der oben genannte Holzbau entscheidend ist, da er den Rohbau des Hallenbades über den Winter provisorisch abdichtet. Ist das gewährleistet, könnten die „Technischen Gebäude Ausrüstungs-Gewerke“ (TGA) mit dem Ausbau, der unter anderem Lüftung und Badewasser umfasst, beginnen. Die Verzögerungen beim Holzbau führen im Moment allerdings zum allgemeinen Stillstand der Baustelle, da dieser im Winter nicht fortgeführt werden kann. Das alles führt zu einer Gefährdung der Fertigstellung bis zum Frühjahr 2020. Die aktuelle Kostenprognose beläuft sich auf rund 17.500 Euro, wobei bei dieser Summe noch keine eventuellen Zusatzkosten aufgrund der Verzögerungen berücksichtigt sind. 

Auch der Jahresabschluss des Hallenbades sei für die Stadtwerke nicht zufriedenstellend. So endet das Geschäftsjahr mit einem erheblichen Verlust von 1,6 Millionen Euro.

ste

Quelle: Dachauer Rundschau

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