Karlsfeld kam beim Bundesfördertopf zum zweiten Mal nicht zum Zug

Hallenbad-Sanierung stockt in Karlsfeld erneut

 Hallenbad Karlsfeld
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Das Geld für die Sanierung des Hallenbads (unser Bild) in Karlsfeld wird nun bedeutend schwieriger, nachdem dieses Projekt der Gemeinde zum zweiten Mal aus der Liste der vom Bund geförderten Projekt gestrichen wurde.

Das Projekt Hallenbad-Sanierung in Karlsfeld wurde auch im zweiten Anlauf beim Förderprogramm des Bundes nicht berücksichtigt. Dies sprach SPD-Fraktionschef Franz Trinkl unter dem Punkt Verschiedenes bei der jüngsten Gemeinderatssitzung an. 

Bürgermeister Stefan Kolbe (CSU) bemerkte dazu: „Das macht weitere Betrachtungen nicht einfacher.“ Der Gemeinderat hatte im Frühjahr beschlossen, das Hallenbad nicht zu schließen, sondern zu sanieren. Kostenpunkt liegt bei elf Millionen Euro. Aus dem Fördertopf des Bundes hätten dabei 4,9 Millionen Euro kommen sollen. Doch das hat nicht geklappt. Jetzt, so Trinkl, bleibe daher wohl nur noch die Fördermöglichkeit aus Mitteln des Freistaates. Doch die fällt mit höchstens 945.000 Euro sehr viel geringer aus. Ergo müsste die Gemeinde rund zehn Millionen Euro selbst für die Sanierung aufbringen.Angesichts der derzeit angespannten Haushaltslage stellt das ein doppeltes Problem dar.

Absage von Mini-Karlsfeld

Die Absage von Mini-Karlsfeld für dieses Jahr ärgerte Michael Fritsch (Bündnis 90/Die Grünen). Das habe er erst aus der Presse erfahren und im Übrigen hätte man das nicht komplett absagen sollen. Vielmehr vermisse er zumindest ein Rumpfprogramm. Doch da widersprach ihm Gemeinde-Geschäftsleiter Francesco Cataldo: „Wir haben schon im Hauptausschuss angekündigt, dass Mini-Karlsfeld voraussichtlich ausfällt.

Außerdem bieten wir trotzdem etwas für Jugendliche.“ So gebe es im August dann auch etwas für die sechs- bis zwölfjährigen Kinder im Mini-Karlsfeld-Alter. Der Ausfall von Mini-Karlsfeld sei der extrem dünnen Personaldecke der Vereine geschuldet, die das Programm schultern, wie Jugendreferentin Venera Sansone (SPD) erläuterte.

Wie der Stand bei der Rattenplage an einigen Stellen in Karlsfeld sei, wollte Birgit Piroué (Bündnis für Karlsfeld) wissen. Doch da winkte Bürgermeister Kolbe ab: „Zuständig dafür ist immer noch der Landkreis und nicht wir.“

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