Dachau-Süd/Bürgerversammlung

„Münchner Straße ist optimiert“

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Auf großes Interesse stieß die Bürgerversammlung für Dachau-Süd und Dachau-Himmelreich in der ASV-Halle. 
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Anneliese Haas stören die Lagerfeuer am Stadtweiher.
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Bettina Enskat macht sich Sorgen um fehlende Bäume
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Dominic Kandler ärgert sich über illegale Graffiti am Bahnhof.
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Johann Klein kritisierte die Überlastung der Münchner Straße.
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Sabine Gallagher forderte mehr Tempokontrollen an der Langwieder Straße.

Dachau - Hauptthemen der Bürgerversammlung in Dachau-Süd waren Verkehr, Umweltschutz und Sauberkeit.

Die Themen Verkehr, Umweltschutz Sauberkeit beschäftigen die Bürger aus Dachau-Süd. Johannes Klein beispielswiese beklagte bei der Bürgerversammlung die Überlastung der Münchner Straße: „Ab halb drei Uhr nachmittags ist Stau.“ Er befürchtet, dass sich das Problem verschlimmern könnte, wenn der LKW-Verkehr wegen der Abbrucharbeiten am MD-Gelände sowie der Parksuchverkehr weiter zunehmen. Außerdem berichtete er, dass nachts regelmäßig laute Rennen stattfinden würde. Oberbürgermeister Florian Hartmann betonte, dass es bereits Tempokontrollen gäbe. Generell sei die Verkehrsführung an der Münchner Straße optimiert, erklärte Polizeichef Thomas Rauscher: „Vor der Umgestaltung hatten wir sehr hohe Unfallzahlen.“ 

Viele Wortmeldungen gab es auch zur Langwieder Straße. Sabine Gallagher forderte dort ebenfalls mehr Tempokontrollen. Tatsächlich sind im März in der Straße zwei Blitzaktionen geplant, entgegnete OB Hartmann. Eine weitere Frage eines Besuchers konnte er jedoch noch nicht beantworten: Die Langwieder Straße ist zwischen der Moos- und der Emmeringer Straße eine Privatstraße. Wie es damit weiter geht, sei noch unklar, so Hartmann. Verhandlungen der Stadt mit den Grundstücksbesitzern waren bisher nicht erfolgreich. Zur Sprache kam auch die Parkplatznot in Dachau. Am Heideweg sei die Situation seit der Sanierung der Wohnblöcke „verheerend“, bemängelte Josef. Betroffen seien Anwohner und Kirchgänger von Mariä Himmelfahrt, die vorhandenen Parkbuchten seien außerdem zu klein. Viel Hoffnung auf eine Lösung des Problems machte Hartmann ihm nicht. Rechtlich hätte die Stadt keine Handhabe, um mehr Parkplätze zu fordern, und Grünflächen wolle man nur ungern dafür opfern. Vielmehr müsse man sich Gedanken machen, ob nicht weitere Bewohnerparkzonen sinnvoll seien. 

Auch für das Anliegen von Anneliese Haas wird es wohl keine einfache Lösung geben. Sie stören die Lagerfeuer am Stadtweiher. „Der Gestank beeinträchtigt gerade nachts die Lebensqualität“, berichtete sie und forderte, die Feuerstellen wieder zu entfernen. Ob es jedoch dazu kommt, ist fraglich. Mangelnde Sauberkeit in der Stadt beklagten einige weitere Versammlungsteilnehmer. Ein Bürger beschwerte sich über Dreck am Bahnhof und Dominic Kandler ärgerte sich über illegale Graffiti: „Man sieht in Dachau-Süd schon fast keinen Stromkasten mehr, der nicht besprüht ist.“ Laut Thomas Rauscher ist bei der Dachauer Polizei eine Kollegin nur für dieses Thema zuständig. „Wir setzen alles daran, die Taten aufzuklären“, sagte er. Erst kürzlich sei eine Serie mit rund 140 Fällen aufgedeckt worden. Eine positivere Nachricht gab es für Bettina Enskat: Ihr war aufgefallen, dass in der Hermann-Stockmann-Straße rund 30 Bäume fehlen. „Man sollte welche Nachpflanzen“, schlug sie vor. Tatsächlich müssen aufgrund einer Fäulnis sechs weitere Bäume gefällt werden. „Aber die Straße wird neu bepflanzt“, versprach Hartmann.

cla

Quelle: Dachauer Rundschau

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