Wahlkampf/ Dachau

Die Kandidatin und der OB

+
Mit ihrem Plus, einer bekannten, lokalen Persönlichkeit diskutierte Natascha Kohnen mit Oberbürgermeister Florian Hartmann vor rund 80 Zuschauern in den Drei Rosen.

Dachau - Natascha Kohnen kam im Rahmen ihrer Wahlkampftour nach Dachau, um mit Oberbürgermeister Florian Hartmann und den Zuhörern in der Gaststätte Drei Rosen zu diskutieren.

Eine gefragte Frau ist zur Zeit unsere SPD-Spitzenkandidatin, Natascha Kohnen, stellte Martin Güll (SPD), Landtagsabgeordneter, zur Beginn der Veranstaltung in der Gaststätte Drei Rosen fest. Kohnen tourt in der heißen Phase des Landtagswahlkampfes zur Zeit durch ganz Bayern, um jeden Tag in einer anderen Stadt mit ihrem Plus, einer bekannten, lokalen Persönlichkeit zu diskutieren und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. In Dachau plauderte sie, wie unter Parteigenossen üblich per du mit Oberbürgermister Florian Hartmann. Die Gäste in den Drei Rosen erfuhren, dass Natascha aus einem typischen 68er-Haushalt stammt, das Luisen-Gymnasium in München besuchte und in ihrer Jugend gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf demonstrierte. Studiert hat sie Biologie in Regensburg und mit ihren beiden Kindern lebte sie eine Zeitlang in Paris. Dort war die Ganztagsbetreuung in den 90er Jahren gang und gäbe, ganz im Gegensatz zu Bayern. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland war das auch der Grund ihres Eintritts in die Politik, um für eine bessere Kinderbetreuung zu kämpfen. Kohnen betonte, dass der Bund 5,5 Milliarden in die Kitas durch das neue Kita-Gesetz investieren wolle. Mit dem Geld wolle die SPD in Bayern die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen für die Erzieher verbessern. Gleichzeitig forderte Kohnen Gebührenfreiheit für Kitas. Dieser Forderung konnte Hartmann nicht zustimmen, Gleichzeitig hat sie sich auch den sozialen Wohnungsbau auf ihre Fahnen geschreiben. Sie kritisierte deshalb auch Ministerpräsident Markus Söder (CSU), der vor fünf Jahren die staatliche Wohnungsgesellschaft GBW mit ihren 33.000 Wohnungen an einen privaten Investor verkauft habe und nicht an die Bayerischen Kommunen. Hartmann freute sich über Dachaus städtische Wohnungsbaugesellschaft, die einen Bestand von über 1300 Wohnungen habe, was bayernweit einzigartig sei. Gerade weil Natascha Kohnen in einer Pressekonferenz zusammen mit der SPD-Bundesvorsitzenden Andrea Nahles geforderte hatte, die Beförderung Maaßens zum Staatssekretär rückgängig zu machen, befragte sie ein Zuschauer zur Causa des Verfassungsschützers. Hier verteidigte Kohnen die Bundesvorsitzende. Nahles besitze das Format einen Fehler einzugestehen und versprach, dass die Beförderung Maaßens keinen Bestand haben werde.

kog

Quelle: Dachauer Rundschau

Auch interessant:

Meistgelesen

„Die Rettungskette auf dem Land ist lückenlos."
„Die Rettungskette auf dem Land ist lückenlos."
„Keine Zusammenarbeit mit den Grünen möglich"
„Keine Zusammenarbeit mit den Grünen möglich"
„Wahnsinnig unwirtschaftlich"
„Wahnsinnig unwirtschaftlich"
„Gesundheit ist ein Lebensgefühl"
„Gesundheit ist ein Lebensgefühl"

Kommentare