1. meine-anzeigenzeitung
  2. Lokales
  3. Dachau

Nachwuchswerbung im Fokus

Erstellt:

Kommentare

Dachau - Kürzlich fand die Herbstversammlung der Kreishandwerkerschaft statt.

Innungsobermeister, Vertreter der Schulen und des Landkreises waren zur Herbstversammlung der Kreishandwerkerschaft nach Webling gekommen, um von Kreishandwerksmeisterin Irmgard Hetzinger-Heinrici die aktuellsten Informationen über die Belange des Handwerks und des Mittelstandes zu erhalten. Als Gastreferent informierte Mansoer Weigert über die Änderungen im Versicherungswesen bezogen auf die Unisex-Tarife, die für vornehmlich im Bereich Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen ab dem 21. Dezember für Neuverträge zum Tragen kommen. Nach EU-Vorgaben dürfen bei Neuverträgen keine geschlechterspezifischen Beitragsberechnungen einfließen, was auf die Beitragshöhe teilweise eklatante Auswirkungen hat. Am meisten sei die Pflegeversicherung betroffen. Wolfgang Glaser von Underwerk nutzte die Gelegenheit, das Angebot seines Vereins vorzustellen. Die ausbildungsbegleitende Hilfe für schwächere Azubis in allen Berufsgruppen hätte in den letzten Jahren eine Erfolgsquote von 85 bis 90 Prozent vorzuweisen. Glaser bat um die Nennung von Lehrlingen, bei denen Förderungsbedarf bestehe. Die Kreishandwerksmeisterin warb nach ihrem Rechenschaftsbericht für die JOB 2013, die Veranstaltung auf der sich Jugendliche über alle möglichen Berufsbilder informieren können. Künftig sollen auf dieser Messe auch Betriebe mit einer eigenen Präsentation um Auszubildende werben dürfen. Die JOB 2013 wird am Samstag, 27. April 2013 in den ASV Hallen stattfinden. Die Kreishandwerkerschaft erarbeitet derzeit Umfragen, um Informationen der Betriebe aus erster Hand zu bekommen. Die oberste Handwerkerin des Landkreises bat die Innungsvertreter, auf eine rege Teilnahme der einzelnen Betriebe an diesen Fragebogenaktionen einzuwirken. Weiter waren die Bildungsakademie der Westallianz und die DIVA2013 sowie das BildungsNavi Diskussionspunkte des Abends. Eine Studie durch Studenten wird herausfinden, was gebraucht wird, um Jugendlichen fern ihres Elternhauses einen Ausbildungsplatz anzubieten. Sorgen bereitet den Handwerkern das Vorhaben der EU, die Fahrtenschreiberpflicht auf Fahrzeuge größer 2,8 Tonnen Nutzlast auszuweiten. Weiter halten die Handwerker die EU-Pläne das Zahlungsziel für Rechnungen auf 60 Tage zu erweitern für existenzgefährdend. Am Montag, 14. Januar werden auf dem Neujahrsempfang der Kreishandwerkerschaft auch diese Themen wieder intensiv diskutiert werden.

hwa

Auch interessant

Kommentare