Das Barockpicknick

Kinderlachen und barocke Klänge

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Fast 2.000 Menschen genossen beim Barockpicknick ihre mitgebrachten Speisen.

Dachau - Bunte Lampions an Apfelbäumen, vierarmige Kerzenleuchter auf Kühlboxen, Teelichter, Picknickdecken und Fackeln welche die Kieswege des Barockgartens des Dachauer Schlosses säumen, das von sanftem, gelben Licht angestrahlt wird - die Atmosphäre beim Barockpicknick war wie immer etwas Besonderes.

Fast 2.000 Menschen genossen ihre mitgebrachten Speisen. Kindergelächter schallt zwischen Baumarkaden während Klarinetten-Melodien von der Bühne tönen und geschwätziges Treiben auf der Wiese herrscht. Doch diese Idylle fand gegen 21.30 Uhr ein jähes Ende.Lampions wurden schnell abgehängt, Geschirr und Essen hektisch zusammengeräumt, alles was aus Stoff war hastig weggepackt. Die ersten Spritzer verwandelten sich schnell in starken Regen. Wer es nicht rechtzeitig aus dem Schlossgarten geschafft hatte, suchte Schutz. In der Allee. Wo vorher noch Kinder mit Taschenlampen spielten, hofften viele Besucher dem Nass zu entgehen. Die Apfelbäume reichten als Unterstellplatz nicht mehr aus. Picknickdecken wurden über die Köpfen gezogen und so als Regenschutz zweckentfremdet. Viele harrten so noch eine Weile aus, bis klar war: Das Barockpicknick ist hiermit zu Ende. Nach und nach machten sich auch die letzten Besucher auf den Weg vom Schlossberg nach Hause. Ein strömendes Wasserrinnsal begleite die Menge nach unten. Trocken kam an diesem Abend wohl keiner nach Hause. Der Veranstalter, die Stadt Dachau, war trotz dem plötzlichen Ende recht zufrieden. Bereits eine halbe Stunde vor offiziellem Beginn schätzte Kulturamtsleiter Tobias Schneider 1.500 zahlende Besucher - ohne die vielen Kinder unter 14 Jahren. Auch die Entscheidung keine Einlassbändchen mehr zu vergeben, bereute Schneider nicht. „Der Einlass an beiden Eingängen ging viel schneller als in den vergangenen Jahren“, bemerkte er.

mik

Quelle: Dachauer Rundschau

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