Eine dezentrale Impfaktion startete auf dem Kaufland-Parkplatz in Dachau-Ost

Vor-Ort-Impf-Angebote im Landkreis Dachau

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (zweiter von links) unterhielt sich zum Auftakt der dezentralen Impfangebote im Landkreis Dachau im Johanniter-Impfbus. Im Hintergrund BRK-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath.

Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag vergangenen Samstag bei 16,8. Knapp zwei Wochen zuvor lag der Wert bei 1,9. Das zeigt den langsamen und stetigen Anstieg. Darum ist Impfen die beste Vorbeugung. Auf dem Kaufland-Parkplatz in Dachau-Ost startete deshalb die dezentrale Impfaktion im Landkreis ohne Voranmeldung. 

In vier Stunden wurden 79 Personen ohne Termin geimpft. Zum Auftakt gekommen waren nicht je zehn Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und der Johanniter, sondern auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU). Er freute sich, dass mit der Dachauer Aktion auf Initiative des Landrats Stefan Löwl (CSU) das „Impfen to go“ in Bayern Fahrt aufnehme. Zusammen mit Löwl und Kreisvorsitzenden des BRK Landtagsabgeordnetem Bernhard Seidenath (CSU) unterhielt er sich mit den Impfteams und den Impfwilligen. Das BRK hatte bei der Auftaktveranstaltung auf dem Kaufland-Parkplatz die Nachsorge nach den Impfungen im Johanniter-Impfbus übernommen. Landrat Löwl sprach von zwei tollen Partnern. Normalerweise arbeiten beide in getrennten Teams.

Durchgängig über die Sommerferien soll es nun laut Landrat Löwl achtmal pro Woche von den beiden Impfteams Vor-Ort-Impf-Angebote im Landkreis geben.

So auch beim „Sommer auf der Ludwig-Thoma-Wiese“ in Dachau jeden Samstag und Sonntag von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr neben der Teststation. Weitere Angebote gibt es in Weichs (Gewerbegebiet, Supermarkt), Dachau (Bahnhof Westeingang/Busbahnhof), Karlsfeld (Neue Mitte), Markt Indersdorf (Gewerbegebiet/Supermärkte), Altomünster (Marktplatz) und Petershausen (Sportplatz des SV Petershausen). 61,4 Prozent Erst- und rund 50 Prozent Zweitimpfungen seien noch zu wenig für eine Herdenimmunität der Bevölkerung. Mindestens 75 Prozent müssten es schon sein. Landrat Löwl rief dazu auf: Wer eine Idee habe, wo ein Impfteam bei einer Veranstaltung (keine privaten) ein Impfangebot machen könne, solle der oder die sich im Landratsamt melden.

Ziel dabei seien drei Ebenen: Auf die Menschen zugehen, dezentrale Angebote und Zugang zu Personen mit Migrationshintergrund.

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