Infoabend zur Solarenergie

Statt hohe Stromkosten, eigene Solarenergie nutzen

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Sehr großes Interesse für Solarenergie: Rund 220 Besucher aus dem ganzen Landkreis kamen zu dem Infoabend.

Vierkirchen - Auf sehr großes Interesse ist der Infoabend über Speicherung und Eigenverbrauch von Solarenergie gestoßen. Rund 220 Zuhörer sind zu der Veranstaltung in das Sportheim gekommen,

Der Abend wurde von der Ortsgruppe Vierkirchen des Bund Naturschutz (BN), Katja Buchta vom Freien Energie Forum, der Gewerbeverein Vierkirchen, der Bayerische Bauernverband Dachau und die Klimaschutzbeauftragte Maria Niedermeier vom Landkreis Dachau mit Fachreferenten organisierten.

Gut für den Geldbeutel und für die Umwelt

Angesichts steigender Strompreise biete sich für Privatpersonen, Landwirte und Unternehmen die Möglichkeit, ihren Strom durch Photovoltaikanlagen selbst zu erzeugen und zu nutzen, um die Stromkosten bei Eigenheimen bis um 39 Prozent zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, erzählte Franziska Materne, Projektmanagerin für Erneuerbare Energien bei C.A.R.M.E.N. e.V. in Straubing. „Die Einspeisevergütungen für Solarstrom sind bei kleinen Anlagen aktuell auf circa 13 Cent/kWh gesunken“, erklärte Materne.

Einspeisung ins Netzt lohnt sich kaum noch

Trotz sinkender Anlagenpreise rechne sich die Einspeisung ins Netz bei neuen Anlagen immer weniger. „Sinnvoller ist es daher, den erzeugten Strom zur Deckung des Eigenbedarfs selbst zu nutzen“, findet die Projektmanagerin. Der Eigenverbrauchsanteil im Eigenheim betrage bis zu 50 Prozent. Da der selbsterzeugte Solarstrom tagsüber nicht vollständig verbraucht wird, dienen Batteriespeicher dazu, den Strom auch zu anderen Zeiten verfügbar zu machen. Dadurch wird dem Verbraucher auch in Spitzenlastzeiten Strom zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe zusätzlich der Eigenverbrauchsanteil optimiert wird.

Wenn Photovoltaikanlage, dann jetzt

Materne und Klaus Deuschle, Fachberater für Photovoltaik der Firma Volthaus in Mainburg, zeigten Wege und intelligente Systeme auf, den Eigenverbrauch des Stroms durch Lastmanagement und Speicherung zu optimieren, sowie den Strom gegebenenfalls an Dritte zu vermarkten. So ließen sich respektable Renditen und Sicherheit gegen Strompreissteigerungen erreichen. Wer die Errichtung einer Photovoltaikanalage plane, solle es jetzt machen, da derzeit noch Einspeisevergütungen erstattet werden. Außerdem plane die Regierung, ab August 2014 den Eigenverbrauch mit einer EEG-Umlage zu belasten.

mo

Quelle: Dachauer Rundschau

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