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Großväterchen Frost und das Schneemädchen feierten Silvester in Dachau

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Kinder tanzen im Kreis und singen russische Neujahrslieder
Kinder tanzen im Kreis und singen russische Neujahrslieder. © pri

Über 50 Kinder suchten nach verschwundenen Zauberwaldbewohnern, trafen sich mit Schneemännern und tanzten mit dem Großväterchen Frost und seiner Enkelin, dem Schneemädchen, im Adolf-Hölzel-Haus. 

Russischstämmige Familien aus Dachau und dem Umland versammelten sich, um das interaktive Theaterstück „Zauberwald“ zu genießen und das traditionelle russische Neujahrsfest unter Beachtung der aktuellen 2G-Regelung zu feiern. Diesmal hat das Münchner Theaterstudio „Triangel“ mit seiner Aufführung „Zauberwald“ die Feier unterstützt. Das Theaterstück basiert auf einem rumänischen Volksmärchen über Schneemänner, den Großväterchen Frost und seine Enkeltochter. Eines Tages fühlte sich Großväterchen Frost sehr einsam und deswegen hat er sich mithilfe seiner magischen Kräften die Enkelin, das Schneemädchen, aus einer Schneekugel erschafft.

Unter der Berücksichtigung der aktuellen Situation wollte RuBiKI zumindest den Kleinsten die Gelegenheit geben, unbekümmert die Vorweihnachtszeit zu genießen, dem „echten“ Großväterchen Frost und den beliebten Märchenfiguren zu begegnen.

Übrigens ist nicht Weihnachten, sondern die Neujahrsfeier (Silvester) ein Höhepunkt im russischen Festkalender, denn mit der Revolution 1917 wurde das christliche Weihnachtsfest abgeschafft und bestimmte Bräuche zum Neujahresfest übernommen. Obwohl Weihnachten am 7. Januar (nach dem julianischen Kalender) seit 1991 wieder offizieller Feiertag ist, bleibt das Neujahrsfest bis heute der höchste Feiertag in Russland. Statt des Christkinds kommen zum Fest die Figuren aus der russischen Folklore Großväterchen Frost und seine Enkelin, das Schneemädchen.

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