Vorsicht vor Rehen auf den Straßen!

Jagdschutz- und Jägerverein appelliert zur Vorsicht auf den Straßen

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Während der Paarungszeit des Rehwildes, ist für Autofahrer besondere Vorsicht geboten.

Landkreis - Ein Reh kommt selten allein...

Es geht wild zu in Feld und Wald. „Für das Rehwild ist die Paarungszeit (Brunft) in vollem Gange und die läuft alles andere als still ab“, erklärte Ernst-Ulrich Wittmann, Vorsitzender des Jagdschutz- und Jägerverein Dachau (JJVD). 

„Das heißt, momentan sind Rehe noch besonders aktiv“ Zu beobachten ist jetzt, dass der Bock die brunftige Geiß durch Wiesen und Felder treibt und sich mit Rivalen kämpft. Zurück bleiben gelegentlich Kreise im Getreide, die beim wilden Liebesreigen niedergetreten wurden. Diese werden auch als Hexenringe bezeichnet. Bei den Rehen gibt es eine wildbiologische Besonderheit, die sogenannte „Eiruhe“. Dabei wird die befruchtete Eizelle erst einmal eingelagert, das heißt, sie nistet sich über einige Monate in der Gebärmutterschleimhaut ein, ohne sich weiter zu entwickeln. Durch eine solche „verlängerte“ Tragzeit wird sichergestellt, dass die Jungtiere in der für sie optimalen Jahreszeit geboren werden. 

Da „Liebe bekanntlich blind macht“, jagen brunftige Rehe oft auch unvermittelt über die Straße. Wittmann warnte alle Verkehrsteilnehmer: „Speziell bei Fahrten entlang unübersichtlicher Straßenränder, durch Waldstücke oder zwischen Mais- oder Getreidefelder, können immer noch unvermittelt Rehe auf der Straße auftauchen.“


red

Quelle: Dachauer Rundschau

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