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Johannes-Neuhäusler-Schule in Schönbrunn verabschiedet Schüler in die Arbeitswelt

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Acht Absolventen
Magdalena, Julia Staufer, Daniel, Markus und Annette Mayrhofer sehen dem Abschied mit einem lachenden und einem weinendem Auge entgegen. © pri

Dieses Jahr haben acht Schüler der Johannes-Neuhäusler-Schule (JNS) die Schule erfolgreich abgeschlossen und starten jetzt ins praktische Berufsleben.

„Die Schüler sehen den Schulabschluss mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Sie freuen sich sehr auf ihren neuen Lebensabschnitt - vor allem auf das Arbeiten, wenngleich sie auch liebgewonnene Menschen und Aufgaben im Bereich der Schule, Heilpädagogischen Tagesstätte und Wohnen vermissen werden. Vor allem die sozialen Begegnungen in diesen Bereichen waren ihnen sehr wichtig“, erklärt Annette Mayrhofer, Schulleiterin der Johannes-Neuhäusler-Schule. Magdalena, Daniel und Markus geben gerne Auskunft über ihre Pläne: Magdalena wird weiter den Berufsbildungsbereich der Straubinger Werkstätten St. Josef besuchen und dort herausfinden, in welchem Bereich sie am liebsten arbeiten möchte.

Daniel hat ein Praktikum in einem Lagerbetrieb in Bergkirchen erfolgreich absolviert und hofft, dass er dort übernommen wird.

Markus macht jetzt einen großen Schritt in die Selbstständigkeit – er zieht in die neue Wohngemeinschaft im ehemaligen Hotel Huber in Dachau und beginnt eine Berufstätigkeit bei einem Event Service. Die anderen Absolventen werden in der WfbM Schönbrunn oder WfbM Dachau, sowie in der Förderstätte Schönbrunn arbeiten. Es war der letzte Jahrgang in der alten Schule. Nach den Ferien beginnt das neue Schuljahr im Neubau mit noch besseren Fördermöglichkeiten.

Die Johannes-Neuhäusler-Schule ist das private Förderzentrum mit Schwerpunkt geistige Entwicklung in der Trägerschaft des Franziskuswerks Schönbrunn.

Rund 150 Schüler mit einer geistigen Behinderung lernen an der Johannes-Neuhäusler-Schule in neun Schulstufen grundlegende Verhaltens- und Arbeitsweisen, Lesen, Schreiben und Rechnen, ergänzt um Fachunterricht wie Ernährung und Soziales oder Werken und Gestalten. Daran schließt sich die dreijährige Berufsschulstufe an, die die Jugendlichen auf ein selbstbestimmtes Leben als Erwachsene vorbereitet und eine erste berufliche Orientierung ermöglicht.

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