Fremdsprachenwettbewerb animiert Schüler des Landkreises.

Am Josef-Effner-Gymnasium fand das Sprachenfest als Finale des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen statt

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Sie freuen sich auf ihren Vortrag beim Bundeswettbewerb: Lehrerin Susanne Renner mit Jasmin Wenus, Hoang Yen-Nhi Nguyen und Julia König (von links).

Dachau - Das Finale war ein Heimspiel

Griechische Mythologie, die englische Sprache und eine tragische Liebesgeschichte: 

Gewöhnlich ist die Geschichte mit dem Titel „Just an ordinary story“ (übersetzt „Nur eine gewöhnliche Geschichte“) wirklich nicht. 

Im Gegenteil: Sie ist so kreativ, dass ihre Verfasserinnen Julia König (15), Hoang Yen-Nhi Nguyen (15) und Jasmin Wenus (16) vom Josef-Effner-Gymnasium sich damit als eine von vier bayerischen Gruppen für das Final des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen qualifizieren konnten. Das Finale war für sie ein Heimspiel: Es fand im Josef-Effner-Gymnasium statt, rund 300 Schüler und Lehrer aus 36 Schulen in ganz Deutschland waren dazu nach Dachau gekommen. 

Die Neuntklässlerinnen Julia König, Hoang Yen-Nhi Nguyen und Jasmin Wenus haben ein englischsprachiges Hörspiel erstellt. Sie ließen sich von der griechischen Mythologie inspirieren und griffen eine Legende auf, bei der sich ein Bildhauer in eine Statue verliebt, die zum Leben erwacht. Bei der Geschichte der Jugendlichen gibt es den einsamen Künstler Daniel, in dessen Galerie plötzlich Anastasia auftaucht. Die beiden werden ein Paar. Doch: „Es gibt kein Happy End“, verrät Hoang Yen-Nhi Nguyen. Denn die vermeintliche Geliebte ist nur eine Statue, die Daniel geschaffen hat. „Bei einem Autounfall zerbricht die Statue dann“, erklärte Hoang Yen-Nhi Nguyen. Für den Bundeswettbewerb haben die Jugendlichen ihr Hörspiel noch mit Bildern versehen. Die drei beschäftigen sich auch privat mit der englischen Sprache. „Ich mag es, wie man die Sprache ausspricht“, sagte Jasmin Wenus. „Und ich finde, dass sie einfach schön fließt.“ Dass sie bei dem Wettbewerb so weit kommen würden, war für die drei trotzdem eine große Überraschung. 

Ein bisschen aufgeregt waren Julia König, Hoang Yen-Nhi Nguyen und Jasmin Wenus dann schon, als sie ihr Projekt beim Sprachenfest vor der der Jury präsentieren mussten. „Wir waren sehr nervös“, sagte Jasmin Wenus. Aber dann hat doch alles gut geklappt: Die Geschichte kam gut an, die Jury war freundlich und die Neuntklässlerinnen konnten alle Fragen beantworten. Ob sie es auf einen der vorderen Plätze geschafft haben, erfahren sie am Mittwoch bei der Preisverleihung der Akademie der Wissenschaften in München.

cla

Quelle: Dachauer Rundschau

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