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Jugendgästehaus Dachau erhielt den Integrationspreis 2021

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Verleihung des Integrationspreises
Matthias Heller (zweiter von rechts) und der Betriebsleiter des Jugendgästehauses Donatus Maurer (links) freuen sich über den WfbM-Integrationspreis 2021, den Werkstattleiter Valentin Schmitt (zweiter von links) in Anwesenheit von Bezirkstagspräsident Josef Mederer (rechts) überreichte. © pri

Den Integrationspreis der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ging dieses Jahr an das Jugendgästehaus (JGH) Dachau für die über achtjährige Beschäftigung von Matthias Heller. 

Diesen Preis verleiht das Franziskuswerk Schönbrunn (FWS) an ein Unternehmen, das sich um die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung durch vorbildliches Engagement verdient gemacht hat. Heller ist seit Februar 2013 im JGH tätig. Zu seinen Aufgaben zählen Vorbereitung und Bestuhlung der Seminarräume, Grünanlagenpflege und Mitarbeit bei Renovierungsarbeiten im Winter sowie Reinigungstätigkeiten in der Küche und im Speisesaal. „Das Jugendgästehaus ist praktisch meine zweite Heimat. Meine Arbeit hier macht mir unheimlich viel Spaß“, erzählte Heller. Das bestätigt auch Donatus Maurer, der Betriebsleiter des JGH: „Matthias Heller ist für uns ein wertvoller und sehr verlässlicher Mitarbeiter. Gerade auch während der Corona-Pandemie, als wir in Kurzarbeit waren und uns andere Mitarbeiter verlassen hatten, war Matthias Heller durch seinen Status als Werkstattmitarbeiter nicht von der Kurzarbeit betroffen und uns so eine immens wichtige Stütze im Bereich der Haustechnik.“

Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von Oberbayern, sieht in der Zusammenarbeit des Franziskuswerks und des Jugendgästehauses einen wertvollen Beitrag zur Sichtbarkeit der Teilhabe von Menschen mit Behinderung: „Es freut mich sehr, dass das Franziskuswerk Schönbrunn das Engagement des Jugendgästehauses Dachau für Menschen mit Behinderungen mit dem Integrationspreis 2022 würdigt“. Für den Werkstattleiter des FWS, Valentin Schmitt, ist die Beschäftigung von Heller für alle Beteiligten ein Erfolgsmodell. „Ich bedanke mich beim JGH für die zuverlässige Zusammenarbeit und beim Kostenträger, dem Bezirk Oberbayern, für die Wertschätzung“, sagte Schmitt.

Ein ausgelagerter Arbeitsplatz (AAP) ist die Chance für einen Beschäftigten einer WfbM, in einem Betrieb des allgemeinen Arbeitsmarktes Berufserfahrung zu sammeln und seine Fähigkeiten und Kompetenzen einzubringen. Die AAPs sind bei der WfbM des Franziskuswerks Schönbrunn arbeits- und sozialversicherungsrechtlich angebunden, eigens geschulte Jobcoaches des Franziskuswerks sind Ansprechpartner vor Ort für die Betriebe. Derzeit arbeiten 32 Beschäftigte in unterschiedlichen Berufsfeldern im Landkreis Dachau und in München, Tendenz steigend. Im Zuge dessen sind die Jobcoaches des Franziskuswerks Schönbrunn immer auf der Suche nach Betrieben, die Mitarbeitern mit Einschränkungen im Arbeitsleben eine Chance geben wollen.

Interessierte können sich unter Telefon: 08139 800-5001 oder valentin.schmitt@schoenbrunn.de. melden.

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