Jugendrat verleiht Dachauer Jugendpreis

Preis für Ausdauer und Prävention

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Jugendpreis für Ausdauer und Prävention: Von links Petra Böhm, Jugendratssprecherin Nadine von Frankenberg, Christa Fischle, Yvonne Schnell, Amela Kadric, Jugendratssprecherin Kira Klimt, Ulla Fischne und Sonja Mayer.

Dachau - Jugendrat verleiht zum sechsten Mal den Dachauer Jugendpreis

Der Jugendrat der Stadt Dachau hat am Donnerstagabend zum sechsten Mal den Dachauer Jugendpreis zusammen mit Oberbürgermeister Peter Bürgel im Foyer des Rathauses verliehen. Mit der Auszeichnung soll ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit ausgezeichnet werden. Dieses Jahr wurden zwei Preise, die jeweils mit 450 Euro dotiert sind, verliehen. Preisträger sind heuer der neu gegründete Verein KEIO e.V., eine Elterninitiative gegen Gewalt an Kindern, sowie die ehrenamtlichen Ferienbetreuer des städtischen Ferienprogramms. Insgesamt waren neun Bewerbungen für den Dachauer Jugendpreis eingegangen. Musikalisch begleitet wurde die Preisverleihung von der Jugendband „Kandinsky“. „Mobbing ist heutzutage leider allgegenwärtig und ist nicht nur gegen „anders aussehende“ oder Kinder mit Migrationshintergrund gerichtet, sondern kann jedem passieren“, erklärte Jugendratssprecherin Nadine von Frankenberg in ihrer Laudatio. Deshalb seien Prävention und Aufarbeitung solcher Erlebnisse besonders wichtig. Das Preisgeld sei daher auch dazu gedacht, die Aktivitäten des jungen Vereins KEIO zu unterstützen. KEIO ist dabei eine Abkürzung für „Sei kein Opfer!“. Gegründet wurde der Verein kürzlich von Eltern, deren Kinder teilweise selbst von Mobbing betroffen waren. Yvonne Schnell, die als Vorsitzende die Urkunde für den Verein entgegennahm, freute sich über den Preis, war jedoch auch überrascht über die Auszeichnung, so kurze Zeit nach Vereinsgründung. „Viele sind froh, einfach ein offenes Ohr zu haben“, sagte Schnell über die Arbeit des Vereins. Denn allzu oft würde das Thema schlichtweg „totgeschwiegen“. Schon deutlich länger sind die zweiten Preisträger in der ehrenamtlichen Jugendarbeit engagiert: Die Helfer des städtischen Ferienprogramms. Einige unter ihnen sind seit fast 30 Jahren jedes Jahr auf Fahrten, Ausflügen oder Aktionen dabei – und davon profitieren vor allem Kinder und Jugendliche. „Das alles wäre nicht möglich ohne das Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die die etwa 1000 Teilnehmer betreuen“, lobte Jugendratssprecherin Kira Klimt die Ferienbetreuer in ihrer Ansprache. Besonders dankte sie Irene Belska, die seit über 30 Jahren das Ferienprogramm unterstützt.

sel

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