Ferienprogramm

Jugendzentrum Altomünster bietet inklusives Ferienprogramm vom 27. Juli bis zum 31. Juli

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Das Helferteam und die Jugendlichen freuen sich schon auf die „Workshopwoche“ des Altomünsterer Jugendzentrum (von links vorne im Uhrzeigersinn): Ammar Kurtulus, Florentina Ofer, Max Rutz, Adrian Jesic (am Boden sitzend), Simon Mederer, Lukas Kaminzky, Gemeinderätin Susanne Köhler, Sophie Oswald, Marika Berisha, JUL-Leiter Marlon Köhler, Moritz Lange und Mila Linke.

Altomünster - Das Altomünsterer Jugendzentrum (JUZ) wird heuer zum Ferienauftakt aktiv.

Es geht diesmal allerdings nicht auf Reisen, sondern bleibt zu Hause in Altomünster. Das Team um Leiter Marlon Köhler hat zusammen mit einigen Jugendlichen ein inklusives Ferienprogramm erarbeitet, das größtenteils in der Einrichtung, aber auch an anderen Plätzen in der Marktgemeinde über die Bühne geht. Mit dabei sind auch wieder einige Teenager vom Franziskuswerk in Schönbrunn. Am Montag, 27. Juli, geht es los, am Freitag, 31. Juli, ist der Spaß vorbei. Köhler erläutert die Gründe für die Konzeptänderung: „Bei Übernachtungen können wir nicht garantieren, dass die Sicherheitsabstände eingehalten werden“, erläuterte er. Max Rutz (23), seit Jahren einer der ehrenamtlichen Helfer des beliebten Jugendtreffs, ergänzt: „Manchen Kindern und Jugendlichen mit Handicap lassen sich die Gefahr eines unsichtbaren Virus schlecht vermitteln.“ Rutz ist als Heilerziehungspfleger in Schönbrunn tätig.

 Trotz Corona halten Köhler und sein Team an der inklusiven Ausrichtung ihres Sommerangebots fest. Bei gemeinsamen Workshops werden zum Beispiel T-Shirts mit Batik-Mustern verziert. Außerdem sollen Badekugeln gebastelt und Paracord-Bänder aus Fallschirmseide geflochten werden. Zwischendurch geht es auch einmal ins Grüne. Klingt nach Arbeit, ist aber vor allem Spaß, wie Köhler und die Jugendlichen versichern. Der Höhepunkt der Woche wird wohl die „Gruselnacht“ werden, eine Nachtwanderung, bei der auch selbst hergestellten Fackeln zum Einsatz kommen werden. Klar, dass Köhler und sein Team ein ausgefeiltes Hygienekonzept ausgearbeitet und sowohl mit dem Altomünsterer Rathaus als auch dem Dachauer Gesundheitsamt abgestimmt haben. Mit Sicherheitsabständen, Maskenpflicht im Gebäude, rotierenden Desinfektionsteams und vielem mehr. „Wir bilden Kleingruppen mit maximal fünf Teilnehmern“, berichtet Köhler. Jede Gruppe wird von zwei freiwilligen Helfern betreut. Kaum war der Plan geboren, hatte Köhler schon ein 15-köpfiges Team zusammen. Die Ferienwoche im JUZ ist ein echter Schnellschuss. Anfang Juli saßen einige der Stammgäste auf der Freifläche vor dem alten Altomünsterer Bahnhof, in den der Jugendtreff im März 2018 eingezogen ist. „Die Jugendlichen waren traurig“, berichtet Köhler. Bis er die Idee einer „Workshopwoche“ aus dem Ärmel zauberte und mit den JUZ-Besuchern umsetzte. Die Jugend- und Kulturreferentin des Marktgemeinderats Susanne Köhler ist begeistert: „Ich finde es toll, dass ihr diese Woche auf die Beine stellt.“

Ab morgens um acht Uhr können die Jugendlichen an jedem der Aktionstag einlaufen oder abgegeben werden. Jeweils um 17.30 Uhr ist Schluss. „Wir haben noch viele Überraschungen in petto“, verspricht der JUZ-Leiter mit einem Augenzwinkern. An jedem Tag gibt es Frühstück und eine warme Mittagsmahlzeit. Die Teilnahmegebühren betragen 75 Euro, für ein Geschwisterkind müssen 40 Euro entrichtet werden. Die Anmeldung kann über E-Mail an juzalto@gmx.de erfolgen oder über die Plattform www.altoferien.de.


 kho

Quelle: Dachauer Rundschau

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