„Erneut sehr solide“

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Neben dem Kinderhaus investiert der Landkreis in das neue Gymnasium Bergkirchen

Dachau/Landkreis - Kämmerer Michael Mair stellte den neuen Haushalt stellte bei einem Pressegespräch vor, bevor er im Kreistag verabschiedet wird.

Dachau/Landkreis (red) „Alle Jahre wieder“. Kommunalpolitisch geht es in diesem Fall nicht um das Weihnachtslied, sondern um die alljährliche Präsentation des Haushaltes im Kreistag vor der Weihnachtspause. Es wird wieder ein Rekordhaushalt, dessen rund sechs Millionen über den von 2018 liegt, bei rund 158 Millionen Euro. Gesamtvolumen des Verwaltungshaushaltes liegt bei rund 158 Millionen Euro. Die Kreisumlage soll nach den Worten des Landrats Stefan Löwl „zur Schonung der Gemeindehaushalte“ bei stabilen 47 Prozentpunkten gehalten werden. Löwl geht es drum, die Gemeinden als Umlagezahler in angemessenem Maß in Anspruch zu nehmen. Dennoch haben sich die Abgaben der Gemeinden via Kreisumlage um 0,5 Prozent erhöht. Diese Erhöhung führe dazu, betonte Mair, dass die Finanzplanung 2019 gesichert sei, und sogar noch Geld übrig bleibe. Mair betonte, dass das Wirtschaftswachstum zu niedrigeren Schlüsselzuweisung des Freistaates führe. Gleichzeitig wüchsen die infrastrukturellen Ausgabe, was ebenfalls zu einem Haushaltsdefizit führe. Dies bedeute im Vergleich zu 2018 einen Einnahmerückgang des Landkreises um rund 1,75 Millionen. Eine Abwälzung der Kosten auf die Gemeinde durch die Erhöhung der Kreisumlage ist aber nicht geplant, aber eine Kreditneuaufnahme von 31,1 Prozent des Vermögenshaushaltes. Diese sogenannte Fremdkapitalquote spreche dennoch für einen erneut sehr soliden Haushalt, dies wurde dem Landkreis von Regierung von Oberbayern auch schriftlich bestätigt.Problematisch werden die Jahre ab 2023. Hier werde eine Verschuldung von 50 Prozent erwartet. Der Bau der beiden Gymnasien in Karlsfeld und in Bergkirchen werde ein Neuverschuldung von 50 Millionen notwendig machen. Bis zum 2020 garantiere aber der Landkreis, die Kreisumlage, das heißt, die Abgaben der Gemeinden an den Landkreis, nicht zu erhöhen. Gleichzeitig werde die Verbesserung der Öffentlichen Personennahverkehr bis 2021 die Investition von 27 Millionen Euro nötig machen.

kog

Quelle: Dachauer Rundschau

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