Sternstundenhaus wieder eröffnet

„Hilfe im richtigen Moment“

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Bewohner des Sternstundenhauses: Salomon, Denny, Godwin. Im Hintergrund das sanierte Altbau und der neue Anbau

Karlsfeld  - Acht Jugendliche der Wohngruppe des Kinderschutz München bekommen im renovierten Sternstundenhaus ein neues Zuhause.

Nach eineinhalb jährigen Sanierungs- und Umbauarbeiten feierte das Sternstundenhaus im Eichendorfring Wiedereröffnung. Ein Mädchen und sieben Jungen, davon drei Flüchtlinge, alle im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, fanden dort ein neues Zuhause.

Als erste offizielle Gäste besuchten die Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung die betreute Wohngruppe mit erlebnis-pädagogischer Orientierung. Darunter Bürgermeister von Dachau Kai Kühnel, Bürgermeister von Karlsfeld Stefan Kolbe, Stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki, Trägerverein Kinderschutz München und Förderer Sternstunden, die Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks.

Armin Suckow, Vertreter von Sternstunden wünschte den Jugendlichen im neuen Haus „viele Sternstunden zu erleben“ und überreichte einen symbolischen Scheck in Höhe von 300.000 Euro. Mit dieser Summe unterstützte die Stiftung die Sanierung des alten Hauses und Erweiterung durch einen neuen Anbau.

Die anderen eingeladenen Gäste kamen zur Einweihung auch nicht mit leeren Händen – über die Geldspende von Sparkasse Dachau und Karlsfeld, Obstkorb und die Artikel des täglichen Bedarfs freuten sich die jungen Hausbewohner und die Betreuer sehr. Dafür bedankten sie sich auf ihre eigene Weise. Außer den kleinen Köstlichkeiten bereiteten sie für die Gäste eine spannende Hausbesichtigungstour vor.

Beim Lösen eines Fragenspiels konnten die Besucher alle Räumlichkeiten erkunden und sogar einen Blick in die privaten Einzelzimmer werfen.

Auf eigene vier Wände sind die Jugendlichen besonders stolz. „Jetzt haben wir viel Platz um zusammen zu sein, aber auch um auseinander zu gehen. Wenn jeder sein eigenes Zimmer als Rückzugsort hat, funktioniert das gemeinsame Leben viel harmonischer. Und das neue Heim vermittelt genau das Gefühl Zuhause angekommen zu sein“, erklärte Leiterin Tanja Wimmer. „Die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, besonders mit schweren Schicksalen liegt mir sehr am Herzen“, sagte die stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki, „Im richtigen Moment zur Hilfe zu kommen, den Weg zu weisen, kann entscheidend für das Leben eines jungen Menschen sein. Mit Umsetzung solcher Projekte, wie Sternstundenhaus, investieren wir in die Zukunft“.

yug

Quelle: Dachauer Rundschau

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