Ein Hund im Büro? Was man zu beachten hat.

Karlsfelder Autorin gibt Tipps rund ums Thema Hundehaltung im Büro

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Christiane Wittig ist eine Autorin aus Karlsfeld und veröffentlicht demnächst ihr Buch „Kollege Hund“, in dem Tipps und Tricks rund um den Bürohund gibt.

Karlsfeld - Auf den Büro-Hund gekommen

Pünktlich zum Tag des Bürohundes am 21. Juni ist das Buch „Kollege Hund“ von der Karlsfelder Autorin Christiane Wittig, Coach für Selbstmangement, und Michaela Hares, Hundetrainerin, erschienen. 

Der Tag des Bürohundes findet zum zehnten Mal statt. Zu diesem Anlass soll das Buch von Wittig und Hares Bedenken zerstreuen und allen Mut machen, sich auf den vierbeinigen Kollegen einzulassen und ihren Berufsalltag für sich und die Fellnase gesund, stressfrei und produktiv zu gestalten. 

Es zeigt Lösungen auf für einen stressfreien Arbeitsalltag, gibt Tipps zur Vermeidung von Problemen oder bei der Änderung von Modalitäten und Rahmenbedingungen. Christiane Wittig berät Firmen und unterstützt deren Mitarbeiter bei der problemlosen Integration von „Kollege Hund“ in den Arbeitsalltag. Denn Hunde sind – wie wir auch – soziale Wesen und leiden, wenn sie allein zurückgelassen werden. 

Und auch viele Menschen sind unglücklich, wenn sie ihren Vierbeiner den ganzen Tag allein zu Haus lassen müssen. Sie wünschen sich daher, ihren Hund mit zur Arbeit nehmen zu können. Allerdings sollten die Rahmenbedingungen dafür sorgfältig abgeklärt und die Lebensumstände überprüft werden. Wer sich zum Beispiel für einen Welpen als neuen Hausgenossen entscheidet, sollte sich für die ersten zwei bis drei Wochen am besten Urlaub nehmen um das Hundekind an die neue Familie und Umgebung zu gewöhnen. 

Wer den Familienzuwachs gleich mit an den Arbeitsplatz nimmt, überfordert sich und den Vierbeiner. Da ist es dann kein Wunder, wenn Chef und Kollegen keine großen Sympathien entwickeln. Auch sollten alle Beteiligten vorher in diese Entscheidung einbezogen werden damit es gar nicht erst zu Konflikten kommt. Einen Hund mit zur Arbeit zu nehmen heißt ja nicht nur, dass er verträglich und gut erzogen sein muss, sein Frauchen oder Herrchen muss auch über ein gutes Zeit- und Selbstmanagement verfügen um nicht in Stress zu geraten. Arbeitgeber haben oft Bedenken, dass durch Ablenkungen oder Störungen im Arbeitsablauf die Produktivität der Mitarbeiter leidet. 

Bei richtiger Planung ist aber genau das Gegenteil der Fall. Wenn der Hund mit darf an den Arbeitsplatz, müssen sich die Halter keine Gedanken machen ob es ihm gut geht und dass sie unbedingt pünktlich die Firma verlassen müssen um mit ihrem Liebling Gassi zu gehen. Außerdem verstärkt es die Bindung an das Unternehmen und macht Firmen als Arbeitgeber attraktiver. Nachweislich verbessert sich auch das Betriebsklima und sogar die Krankheitsrate wird gesenkt, weil die Mitarbeiter die Mittagspause zu gemeinsamen Spaziergängen und damit zu mehr Bewegung nutzen.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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