Karlsfelder See bald videoüberwacht?

Karlsfelder See
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Badegäste am Karlsfelder See haben in letzter Zeit über Störungen durch andere Gäste geklagt.

Badegäste am Karlsfelder See haben in letzter Zeit über Störungen durch andere Gäste geklagt. Die CSU-Kreistagsfraktion ergreift nun die Initiative.

In einem Antrag bitten die Fraktionsvorsitzenden Stephanie Burgmaier und Stefan Kolbe sowie Bernhard Seidenath, Mitglied des Landtags, die Landkreisverwaltung über die Vorkommnisse der jüngsten Zeit zu berichten und die Einschätzungen dieser Ereignisse mitzuteilen.

Es soll darüber informiert werden, wie die Benutzungsregelungen am See weiter geändert werden können, um ein ungestörtes Badevergnügen für alle Erholungssuchenden zu ermöglichen.

Im Bericht soll außerdem die Anzahl der Müllcontainer sowie der aktuelle Reinigungsaufwand dargestellt werden.

Schließlich soll die Verwaltung einschätzen, ob es durch die Ausweisung videoüberwachter Bereiche das Sicherheitsempfinden und die tatsächliche Sicherheit gesteigert werden kann. Die Verwaltung solle sich dabei mit anderen Behörden, etwa der Polizei, abstimmen. Im Gesamtzusammenhang sollte auch das seit Jahren bestehende Gänse-Problem nochmals gestreift werden.

„Gerade in diesem Sommer, in dem viele Mitbürger coronabedingt noch auf einen Urlaub in der Ferne verzichten, müssen schöne und erholsame Besuche an den Naherholungsgebieten möglich sein. Die Erholungsflächen im Landkreis Dachau müssen jedoch tatsächlich der Erholung dienen“, erklärten Burgmaier Kolbe und Seidenath und erläuterten so die Motivation für ihren Antrag.

Als Karlsfelder Bürgermeister hatte Kolbe bereits einen runden Tisch initiiert, der sich der Probleme annehmen soll. Der Antrag an den Kreistag soll die Probleme und ihre Lösung nun eine Stufe höher hieven.

Landrat Stefan Löwl unterstützte den Antrag: „Der Karlsfelder See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Alle, die hierher kommen, müssen sich wohlfühlen können“.

Seidenath fügte hinzu: „Dieser Antrag ist ein erster Schritt. Vom Bericht wird abhängen, ob und welche weiteren Maßnahmen sinnvoll sind und ergriffen werden müssen“.

Als Sofortmaßnahme zeigt die Polizei auf dem Areal ja schon seit einiger Zeit deutliche Präsenz.

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