Dachauer Schwimmbad

Hallenbad-Dach bestimmt Zeitplan

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Der verstärkte Holzbaurahmen ermöglicht ein effektives Arbeiten an der Dachdeckung des Dachauer Schwimmbads. Abschluss für Herbst angestrebt.

Davon, einen verbindlichen Termin zur Wiedereröffnung zu nennen, nahm Oberbürgermeister Florian Hartmann Abstand.

Vorerst gibt es keinen konkreten Termin zur Öffnung des Dachauer Hallenbads. „Es sei gerade jetzt ein Wahnsinn zu bauen.“, meinte Oberbürgermeister Hartmann in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Die Pandemie habe so viele Unsicherheiten mit sich gebracht, dass er von einem verbindlichen Termin zur Wiedereröffnung Abstand nahm.en Baukran, dass die Arbeiten jedoch auf Hochtouren liefen. „Weltweit ist der Holzpreis um ein drei-und Vierfaches gestiegen“. Zudem sei Material zum Dämmen für alle knapp geworden. Dies alles führe in Konsequenz zur Verzögerung Bau am Dachauer Hallenbad. Eine Klarstellung war nötig geworden, nachdem Florian Schiller (CSU), in seiner Wortmeldung in der jüngsten Stadtratsitzung ein konkretes Datum und tatsächliche Kosten hören wollte.

Hartmann antwortete mit dem Fokus auf den Status quo. Er führte fachliche Details an, die den bereits begonnenen Innenausbau betrafen. Die Fensterrahmen und -scheiben seien eingesetzt, die Montage der Akkustikelemente habe begonnen. Die Decke gelte somit als verkleidet.

Robert Haimerl von den Stadtwerken erklärte auf Bitte Hartmanns den Gesamtverlauf vor Ort. „Es hängt alles vom Fortschritt der Firma auf der Baustelle ab.“ Damit meinte er die Arbeiten der Dachdecker. Im Vorfeld der Arbeiten am Dach habe es unterschiedliche Lösungen bezüglich der Statik gegeben. Im jüngsten Ergebnis würde der Holzbaurahmen aktuell verstärkt.

Hartmann bat Haimerl auch um eine Stellungnahme bezüglich der Kosten. „Jede Bauzeitverzögerung ist ein Kostentreiber.“, brachte er es auf den Punkt. Er schlussfolgerte weiter, dass diese Unsicherheiten verlangt hätten, die Kostenstruktur des Bauvorhabens zu erneuern. In diesem Zusammenhang fände er eine öffentliche Berichterstattung nur sinnvoll, wenn seriöse Aussagen möglich seien. Sowohl Hartmann als auch Haimerl verwehrten sich gegen den Vorwurf vom fraktionslosen Wolfgang Moll (Wir), der die Standsicherheit gefährdet sah. Er stellte die Präsenz von Architekt und Prozess-Steuerer vor Ort in Frage. Dem widersprachen sowohl Hartmann als auch Haimerl mit Nachdruck. Der OB beschloss die Diskussion um das Thema Hallenbad mit der Ankündigung einer Hoffnung: die Dachdeckung solle im Herbst abgeschlossen werden können. Würde es dabeibleiben, könne dann der Innenausbau fortgesetzt werden.

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