Leidenschaftlich Bücher lesen

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Die Siegerin Clara Hörl und der Drittplatzierte Florian Silbermann (Zweiter Platz: Mara Pojda, nicht auf dem Bild).

Dachau/Landkreis - Die besten jungen Vorleser traten beim Kreisentscheid des bundesweiten Vorlesewettbewerbs gegeneinander an.

Dachau/Landkreis (cla) Es ist mucksmäuschen still in der Stadtbücherei Dachau: Aufmerksam lauschen Schüler, Eltern und eine Jury den spannend vorgetragenen Texten. Das Zuhören lohnt sich – denn hier treten die besten jungen Vorleser des Landkreises Dachau gegeneinander an. Elena Kotsi, Clara Hörl, Mara Pojda, Florian Silbermann, Ronja Stuchels, Felix Grosa, Antonia Kollmair, Andreas Renner, Maximilian Flügel, Luisa Kampik, Max Borrmann, Veronika Stasser und Lisa Heckmair besuchen allesamt die sechste Klasse einer Schule im Landkreis Dachau und haben sich für den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs qualifiziert. Jetzt kämpfen sie um den Einzug in den Bezirksentscheid. Eines haben alle Teilnehmer gemeinsam: ihre große Leidenschaft für Bücher. 

„Man kann beim Lesen eigene Welt erfinden“, findet Florian Silbermann (11) vom Ignaz-Taschner-Gymnasium. „Mir gefällt es, sich so viele verschiedene Emotionen vorzustellen.“ Beim Vorlesen überträgt er die Gefühle auch in seine Stimme: „Das macht richtig Spaß“, sagt er. Ein bisschen aufgeregt waren die Schüler vor ihren Vorträgen schon - auch wenn sie, wie die zwölfjährige Clara Hörl, schon öfter in der Stadtbücherei waren: „Aber das hier ist schon etwas ganz anderes“, findet die Gymnasiastin am Josef-Effner-Gymnasium. In der ersten Runde konnten sich die Sechstklässler ein Kapitel aus einem Lieblingsbuch aussuchen, für die zweite Runde mussten sie einen unbekannten Text vortragen. Gar nicht so einfach: „Ein paar anspruchsvolle Wörter waren schon drin“, erzählt Clara. Doch sie hat die Aufgabe so gut gemeistert, dass sie von der Jury zur Siegerin erklärt wurde. Sie wird den Landkreis beim Bezirksentscheid vertreten. Die Entscheidung ist den Juroren nicht leicht gefallen, wie die Jury-Vorsitzende Marion Dombrowski betonte: „Das Niveau war sehr hoch“, erklärte sie. „Es war wirklich extrem knapp.“ Auf dem zweiten Platz landete Mara Pojda vom Josef-Effner-Gymnasium, Dritter wurde Florian Silbermann vom Ignaz-Taschner-Gymnasium.

cla

Quelle: Dachauer Rundschau

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