Schulwegssicherheit/ Landkreis

Schulweghelfer im Landkreis gesucht

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Per Spannband appellierten Stefan Januschkowetz, Beate Rexhäuser, Adrian Wiedenmann, Karl-Heinz Kellerer und Arthur Fischer auf die ABC-Schützen achtzugeben. 

Dachau - Zum Schuljahresbeginn rufen Verkehrsexperten der Stadt Dachau zur Rücksichtnahme gegenüber den ABC-Schützen auf.

„Fehlende Einschätzung von Entfernungen und Geschwindigkeiten, ein verkleinertes Gesichtsfeld, und kindliches Verhalten fordern die Wachsamkeit der erwachsenen Verkehrsteilnehmer,“ betonte Adrian Wiedenmann von der Kreisverkehrswacht. Kinder seien keine kleinen Erwachsenen, darin war sich die Expertenrunde einig, die zum Pressegespräch geladen hatte. Beate Rexhäuser, Fachberaterin für Verkehrs- und Sicherheitserziehung im staatlichen Schulamt Dachau, beklagte, die Unsitte vieler Eltern, ihre Kinder direkt vor der Schule aussteigen zu lassen. Die unzähligen Autos verstopfen die Straße und verstoßen gegen Sicherheitsbestimmungen, weil Feuerwehranfahrtszonen nicht mehr freigehalten würden. Hier versprach auch Karl-Heinz Kellerer, stellvertretender Leiter der Abteilung Verkehr und Schullwegsicherung der Polizei Dachau, durch verstärkte Kontrollen Abhilfe zu schaffen. Rexhäuser appellierte an die Vernunft der Eltern genug Zeit für den Schulweg einzuplanen und von der Schule entfernt zu parken. Kellerer plädierte dafür, dass Kinder, wenn sie den Fahrradführerschein in der vierten Klasse bestanden hätten, in die Schule radeln sollten. Stefan Januschkowetz, Leiter des Ordnungsamts und Verkehrssicherheitsbeauftragter der Stadt Dachau appellierte an die Öffentlichkeit sich als Schulweghelfer zu melden. Er hob hervor, dass die Stadt Dachau Schulweghelfer täglich mit 5,10 Euro entlohne, das mache ungefähr 100 Euro im Monat bei einem täglichen Zeitaufwand von 20 Minuten. Andere Kommunen im Landkreis bezahlten nichts und hätten daher Probleme Schulweghelfer zu finden wie die Gemeinde Odelzhausen. Arthur Fischer, Schatzmeister der Kreisverkehrswacht, betonte, dass sich durch den Einsatz von Schulweghelfern Schulwegunfälle drastisch verringert hätten.

kog

Quelle: Dachauer Rundschau

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