Einbruchschutz

Bewohnten Eindruck hinterlassen

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Einbrecher oder verdächtige Personen sollten der Polizei gemeldet werden.

Dachau - Kriminalhauptkommissar Josef Heggmeier erklärte bei einem Vortrag im Sparkassensaal, wie sich Bewohner besser vor Einbrüchen schützen können.

Die Tür ist nur angelehnt, die Schubladen stehen offen, der Schrank ist durchwühlt. Szenen, die einige Bürger in diesem Jahr schon erleben mussten. Sie wurden Opfer eines Einbruches. Wie sich Bewohner vor Einbrüchen schützen können, erklärte Kriminalhauptkommissar Josef Heggmeier bei einem Vortrag im Sparkassensaal Dachau. Über 50 Personen waren gekommen, um sich vom Beamten Tipps geben zu lassen. „Der größte Teil der Einbrecher will, dass zur Tatzeit niemand zu Hause ist“, sagte Heggmeier anhand der Statistiken. „Deshalb müssen Sie dafür sorgen, dass Einbrecher denken, dass Sie zu Hause sind, auch wenn Sie es nicht sind.“ Man solle sich vor allem darum kümmern, dass jemand bei längerer Abwesenheit den Briefkasten leert und den Weg zur Haustür bei Schneefall räumt. Da die meisten Einbrüche in der Dämmerung passieren, riet Heggmeier, Zeitschaltuhren dafür sorgen zu lassen, dass zwischen 16.30 und 21 Uhr Licht brennt. Ständig heruntergefahrene Rollos sollten vermieden werden, da dies ein Anzeichen dafür sein kann, dass die Bewohner im Urlaub sind. „Verbreiten Sie in sozialen Netzwerken nicht, dass Sie im Urlaub sind“, ergänzt der Polizist.

Mechanische Lösungen

Sollte es doch zu einem Einbruch kommen, sollte man es den Tätern so schwer wie möglich machen, damit es bei einem Versuch bleibt. Dazu nannte Heggmeier vor allem mechanische Lösungen. Er empfahl den Zuhörern, Haustüren, Keller- und Wohnungstüren sowie Fenster und Terrassentüren gut zu sichern. Denn: „Einbrecher nehmen sich höchstens fünf Minuten Zeit, in ein Objekt einzusteigen, schaffen sie es in dieser Zeit nicht, brechen sie ab.“ Da technische Einzelheiten zur Aufrüstung den Rahmen des Vortrages gesprengt hätten, verwies er auf die ausgelegte Broschüre „Keinbruch“, die es auch im Internet gibt. Wer sich trotz der Tricks und allen mechanischen Vorkehrungen noch immer unsicher fühlt, könne zur Alarmanlage greifen. Heggmeier betonte: „Wie auch bei den mechanischen Systemen sollten nur zertifizierte und geprüfte Anlagen fachmännisch installiert werden.“ Leider häuften sich aufgrund von „Billig-Schrott“ die Fehlalarme. Vertrauenswürdige Firmen und Installateure listet die Bayerische Polizei online unter: www.polizei.bayern.de

mik

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