Krippensituation in Dachau

Bei Krippen und Horten hakt es

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Jede Einweihung einer Kinderkrippe wie die des Franziskuswerks Schönbrunn oder eines Hortes entspannt die Situation ein wenig.

Dachau - Einschreibung an Kindertagesstätten im Familienausschuss

Die Situation bei den Dachauer Kindertagesstätten war Thema eines Berichts, der zur jüngsten Sitzung des Familien- und Sozialausschusses bekannt wurde. Total ausgebucht sind Dachaus Kinderkrippen und Horte. Entspannter stellt sich dagegen die Situation bei den Kindergärten dar. Alle 235 vorhandenen Krippenplätze sind belegt. 19 Kinder stehen auf Wartelisten, die bis Ende September mindestens ein Jahr alt werden, drei die dieses Alter bis Januar 2014 erreichen und 18, die bis August 2014 ein Jahr alt werden. Für die bis September 2010 geborenen Kindern stehen ausreichend Kindergartenplätze zur Verfügung. Noch keine Zusage erhielten 25 Kinder, die von Oktober bis Dezember 2010 geboren sind. Angemeldet, aber bislang noch ohne Platzzusage sind 28 Kinder, die zwischen Januar und August 2014 drei Jahre alt werden. Sonja Cicirelli schreibt in ihrer Sitzungsvorlage: „Die Anzahl der Wartenden wird sich noch verringern, sobald von der Förderschule bekannt wird, ob und welche Kinder vom Kindergarten dorthin wechseln. Andererseits muss man auch wieder mit Zuzug rechnen. (...) Alle Eltern, deren Kinder auf der Warteliste stehen und bis zum 31. Dezember 2013 drei Jahre alt werden, können sich nun anmelden.“ Im Bereich der Altstadt erhielten neun Kinder bisher noch keinen Hortplatz. In Dachau-Süd warten 15 Kinder, im Augustenfeld 16 und in Dachau-Ost gar 29 Kinder. Laut Cicirelli stehen alle Platzzusagen unter dem Vorbehalt, dass sich hierfür auch das nötige Personal findet. Hier hakte SPD-Fraktionsvorsitzende Christa Keimerl ein: „Es besteht Handlungsbedarf bei den Hortplätzen.“ Oberbürgermeister Peter Bürgel (CSU) gab bekannt, dass sich in der Altstadt ein privater Träger für leerstehende Räumlichkeiten beworben habe. Familienreferentin Elisabeth Zimmermann (CSU) warf ein: „Die Zukunft ist sicher irgendeine Form von Ganztagsschule. Die muss nicht verpflichtend sein. Aber wir müssen damit für die Zukunft etwas anders planen.“

(srd)

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