Der Einsatz dauerte über zwei Stunden.

Kühlschrankbrand in Dachau in den frühen Morgenstunden

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Kühlschrankbrand in Dachau in den frühen Morgenstunden

Dachau - Rauchmelder schlug an und bewarte Bewohner vor dem Erstickungstod

Zu einem Zimmerbrand mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Dachau am vergangenen Freitag, 14. August, ausrücken. Der Notruf aus der  Freisinger Straße in Etzenhausen ging um 3.30 Uhr in der Zentrale ein. 

Nach ersten Erkenntnissen verursachte ein defekter Kühlschrank das Feuer im ersten Obergeschoss. Der Rauchmelder weckte die Bewohner und setzte den Notruf ab.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war zunächst nur eine leichte Rauchwolke zu sehen. Die Hitze des Feuers ließ das Fenster des Brandraums bersten, wodurch die Flammen auf die schräg darüber liegende Dachterrasse sowie die Dachverkleidung übergriffen. Der erste Atemschutztrupp drang über das Treppenhaus zum Brandherd vor und löschte das Feuer im Gebäude mit einem C-Rohr. 

Parallel dazu erfolgte von der Rückseite des Gebäudes ein Löschangriff über die Drehleiter. Zunächst wurden die offenen Flammen auf der Dachterrasse und am Dach mit dem Wenderohr abgelöscht. Danach stieg der Trupp vom Korb auf das Dach und unterstützte den "inneren" Trupp mit einem C-Rohr, während dieser die Dachhaut öffnete um das Feuer, das sich unter den Ziegeln ausgebreitet hat, bekämpfen zu können. 

Aufgrund der zunächst unklaren Lage zu Beginn, forderte der Einsatzleiter eine Alarmstufenerhöhung, damit ausreichend Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen. Um einen besseren Löscherfolg zu erzielen, wurde anfangs Schaum als Netzmittel dem Löschwasser beigemischt. Eine geringe Menge davon gelangte in den am Brandobjekt vorbeifließenden Webelsbach. Zur Sicherheit wurden vom THW Ortsverband Dachau und benachbarten Wehren Sperren eingebracht und vorsorglich die, weiter Amper abwärts befindlichen Einheiten informiert. 

Nach zwei Stunden war der Brandeinsatz beendet, dann begann das große Aufräumen, Reinigen der Geräte und Bestücken der Fahrzeuge, damit diese wieder einsatzbereit sind. Im Einsatz bzw. alarmiert waren zudem die Freiwilligen Feuerwehren Pellheim, Prittlbach, Ampermoching, Günding und Unterweilbach, die Kreisbrandinspektion, das THW Dachau, der Rettungsdienst und die Polizei.

red

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