Kulturausschuss der Stadt Dachau

Filiale der Stadtbücherei in Dachau Süd bleibt

Ein Mädchen vor der Bibliothek Dachau
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Die Mehrheit im Kulturausschuss möchte vor allem Kindern und Jugendlichen einen leichten Zugang zu Büchern in allen Stadtteilen bieten, wie hier an der Hauptstelle in Dachau.

Der Kulturausschuss der Stadt Dachau entschied über Filiale der Stadtbibliothek und ein Insektenhotel für Fondi.

Damit wurde ein Antrag von Jürgen Henritzi (AfD) abgelehnt, der vorsah, die Zweigstelle in die Hauptstelle am Max-Mannheimer-Platz einzugliedern.

Der Antrag bekam 14 Gegenstimmen aus allen Fraktionen. Der CSU gehe es darum, „dass die Bibliotheken dezentral aufgeteilt sind, um den Kindern und Jugendlichen entgegenzukommen“, erklärte Katja Graßl (CSU). Für Sabine Geißler (Bündnis für Dachau) standen ebenfalls die Bedürfnisse der jungen Generation im Vordergrund, die sich „mehr als nur Bücher ausleihen und dort gerne Zeit verbringen“. Auch Sören Schneider (SPD) wolle „keine sinnvolle Einrichtung ersetzen“.

Über eine weitere Institution der Stadt beriet sich das Gremium nach einer Wortmeldung von Stadträtin Elisabeth Zimmermann (CSU). Sie wollte wissen, was Senioren tun könnten, um im Bürgerbüro einen Termin zu bekommen. Ältere Bürger hätten bei ihr geklagt, trotz wiederholter Versuche, „ im Bürgerbüro nicht durchgekommen zu sein“. Online könnten sie sich keinen Termin buchen, so Zimmermann.

Oberbürgermeister Florian Hartmann reagierte mit dem Angebot, dass die Menschen nur zu den Öffnungszeiten des Büros in die Altstadt kommen und wie vor der Pandemie eventuell mit Wartezeiten rechnen müssten.

Er verwies noch einmal auf den Personalmangel und die hohe Fluktuation in diesem Bereich der Stadtverwaltung. „Wir haben das schon mehrfach über die Presse kommuniziert und ich weiß auch nicht, was ich noch tun kann.“

Ebenfalls ratlos stand er dem Thema um Straßennamen gegenüber. Tobias Stephan (CSU) hatte sich gewünscht, sich mit der Person Ludwig Thoma in diesem Gremium in der Zukunft auseinanderzusetzen.

Hartmann wolle abwarten, was der Münchener Stadtrat beschließe. „Diese Diskussion wird seit Jahren ergebnislos geführt und wir sehen keinen Handlungsbedarf“, kommentierte Hartmann. Zu tatsächlichen Ergebnissen kamen er und die Stadträte in der Abstimmung um einen Zuschuss für den Ampertaler Krippenverein für die Aufstellung der Krippe. Der Verein werde die beantragten 750 Euro erhalten.

Ebenfalls einstimmig entschied sich das Gremium, Geld für ein Insektenhotel im Naturpark der Partnerstadt Fondi zu genehmigen.

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