Hybridbau beim fünften Gymnasium im Landkreis Dachau

Gymnasium in Röhrmoos kann nicht wie vorgesehen gebaut werden

Landrat Stefan Löwl
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Landrat Stefan Löwl erklärte in der letzten Kreisausschusssitzung: „Das Gymnasium in Röhrmoos kann wahrscheinlich nicht im gesamten aus einem Holzbau bestehen. Dann wären Punkte wie Wärmeschutz oder Energiesparen nicht erfüllt“.

Das fünfte Landkreis-Gymnasium in der Dachauer Gemeinde Röhrmoos ist beschlossene Sache. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss entschied damals, die Schule soll aus Holz bestehen, um nachhaltig und klimafreundlich zu bauen.

Doch bei diesem Vorhaben gibt es erhebliche Probleme, wie Landrat Stefan Löwl in der letzten Kreisausschusssitzung am vergangenen Freitag erklärte: „Das Gymnasium in Röhrmoos kann wahrscheinlich nicht im gesamten aus einem Holzbau bestehen. Dann wären Punkte wie Wärmeschutz oder Energiesparen nicht erfüllt.“ Deswegen sollen die Kreisräte noch einmal neu über bestimmte Eckpunkte des Neubaus entscheiden. „Sobald alle Vorgaben von unserer Seite aus stehen, können wir einen Bauträger suchen“, erklärte Löwl. Und auch hier gäbe es eine Besonderheit: „Der Bieter bringt dann eine Gesamt-Planung und eine Bauausführung mit. Deshalb wollen wir den zukünftigen Bauherren nicht zu sehr mit unseren Forderungen einschränken“, fügte der Landrat hinzu.

Die Kreisräte entschieden sich einstimmig für eine neue Entscheidung über sämtlich Eckpunkte sowie für einen eventuellen Kompromiss: Das Gymnasium in Röhrmoos soll ein Hybridbau werden. Das heißt, um Wärme und Energie sparen zu können, dürfen auch andere Materialien verwendet werden. Trotzdem soll die Schule viele Holzelemente beinhalten, um ein gutes Lernklima und eine besondere Raumatmosphäre zu schaffen. Das verwendete Holz soll dann aus regionalem Anbau stammen.

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