Lawine aus München begegnen

Dachau-AGIL-Kassenprüferin und stellvertretende Vorsitzende des IHK-Gremiums für Fürstenfeldbruck und Dachau, Christine Unzeitig (vorne links), wechselte in den Vereinsvorstand. Nachfolger wurde einstimmig Andreas Kottermair. Foto: srd

Land

kreis Dachau (srd) Die Zusammenarbeit der 17 Kommunen im Landkreis Dachau stellte der Vorsitzende des Regionalentwicklungsvereins Dachau AGIL, Vierkirchens Bürgermeister Heinz Eichinger (SPD), in den Mittelpunkt der jüngsten Mitgliederversammlung in der Tafernwirtschaft Fischer am Bahnhofsplatz in Dachau. Nun seien 15 der 17 Kommunen Vereinsmitglied. Nur Dachau und Röhrmoos fehlen noch. Eichinger: „Alles was der Verein macht, ist eine Art Wirtschaftsförderung.“ Er betonte: „Die Gemeinden sind alle mehr oder weniger gezwungen, zusammenzuarbeiten. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch bei den Gewerbegebieten immer enger zusammenarbeiten müssen. Nur so können wir uns gegenüber der Landeshauptstadt aufstellen, um der Lawine zu begegnen, die auf uns zukommt.“ Eichinger weiter: „Ich sehe nicht mehr ein, dass die Vorstandschaft für jedes Projekt von Gemeinde zu Gemeinde tingelt. Diesen Aufwand können wir uns nicht mehr leisten. Da muss der Landkreis in die Bresche springen.“ Als Handlungsbeispiel nannte er auch den Tourismus. Das helfe der Gastronomie. Der scheidende Regional-Manager Helmut Lung unterstrich das. Ein wichtiges Projekt sei der transnationale Oxenweg von Rumänien bis Augsburg. Aber auch Kultur, Bildung und Demographie seien sehr wichtig. Aufgelöst werde allerdings das Freie Energie-Forum in seiner bisherigen, wirtschaftlichen Form, dessen Geschäftsführer Lung ebenfalls war. Es soll künftig bei der Klimaschutzbeauftragten des Landkreises, Brigitte Detering, angesiedelt werden. Doch da liefen noch die Verhandlungen. Eichinger stellte die neue LEADER-Managerin für Oberbayern-Nord, Irmgard Neu-Schmid, vor, die eindeutig auf der Seite der Lokalen Aktionsgruppen (LAGs) stehe. Sie mahnte, die geplanten Projekte noch heuer zu beantragen, da es sonst keine Gelder mehr gebe. Gebaut werden könne bis 2015.

Quelle: Dachauer Rundschau

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