Reportage-Reihe über die BRK-Rettungswache in Gröbenried

Lebensretter aus dem Landkreis Dachau im TV

Die Fernsehstars Marie Praß Cuenca und Martin Noß in der Rettungswache Gröbenried
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Die Fernsehstars Marie Praß Cuenca und Martin Noß in der Rettungswache Gröbenried

Der Sender Sat1 drehte eine Reportage-Reihe über die BRK-Rettungswache in Gröbenried.

Notfallsanitäterin Marie Praß Cuenca sitzt neben einem Herzinfarkt-Patienten im Rettungswagen. Sie sind auf dem Weg ins Krankenhaus. In letzter Minute konnten die Notfallsänitäterin des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK) und ihr Kollege Martin Noß den Mann durch Erste-Hilfe-Maßnahmen vor dem Tod bewahren.

Diese und andere Situationen aus dem Alltag der Rettungswache zeigte die Reportage-Reihe des Senders Sat. 1 „Lebensretter hautnah – Wenn jede Sekunde zählt“. Die Sendung läuft jeden Montag, 20.15 Uhr. Teams aus ganz Deutschland werden auf ihren Einsätzen begleitet. Diesmal begleitete das Kamera-Team von Wachleiter Noß und seine Stellvertreterin Cuenca aus der BRK Rettungswache in Gröbenried bei sechs Schichten.

Die Aufnahmen sind nicht gestellt. Kameras im Rettungswagen und an beiden Notfallsanitätern konnten jedes Wort aufzeichnen. „Die Dreharbeiten waren für uns eine völlig neue Erfahrung. Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn sich dadurch unser Arbeitstag verlängert hat“, berichtete Cuenca.

Beide fühlten sich gut und realistisch getroffen. Beeindruckt waren sie von der Professionalität des Filmteams: „Kameraleute und Redakteure waren so zurückhaltend, dass sie unsere Arbeit nicht gestört haben“, sagte Cuenca. „Die Reportage stellt unsere Arbeit lebensecht dar. Das ist sehr positiv, da wir in der Öffentlichkeit nicht dieselbe Aufmerksamkeit haben wie Polizei oder Feuerwehr“, zeigte sich Noß erfreut. Der 36-jährige lebt in Scheyern und ist seit rund 20 Jahren beim BRK.

Der Fernsehbeitrag ist aus Sicht der Helfer gerade in diesen Zeiten wertvoll: „Unsere Arbeitsbedingungen haben sich erschwert. Unter den Einsatzfahrten sind jetzt deutlich mehr Fahrten mit Corona-Verdacht. Die Verdachtsfälle sind stetig steigend und bewahrheiten sich auch“, erklärte Noß.

Ein zunehmendes Problem sei, Patienten in den Krankenhäusern unterzubringen. „Die Kliniken laufen langsam voll und wir müssen auf andere Krankenhäuser ausweichen. Noch reicht unser Personal aus, aber das könnte sich schnell ändern“, mahnte Noß weiter.

Die Reportage lief unter dem Titel „Die Ruhe vor dem Sturm“ am Montag, 9. November, 20.15 auf Sat. 1. Nachträglich stehen alle Folgen der Reihe in der Sat1-Mediathek unter www.sat1.de zur Verfügung.

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