Gymnasium Karlsfeld fertig geplant

Lernhauskonzept umgesetzt

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Karlsfeld bekommt ein neues Gymnasium. Nun steht das Design fest.

Karlsfeld - Dem Preisträger, einem Münchner Fachbüro, „gelang eine kreative und pädagogisch wertvolle Planung für einen zeitgemäßen Unterricht.“

Der Landkreis Dachau errichtet in Kooperation mit der Landeshauptstadt München ein fünfzügiges Gymnasium in Karlsfeld. 

Es bekommt vier Sporthallen sowie Freisportflächen. Den Rahmen bildet der vor einem Jahr beschlossene Bebauungsplan der Gemeinde Karlsfeld. In einem europaweiten Wettbewerbsverfahren beteiligten sich 23 Fachbüros und erarbeiteten individuelle Realisierungsvorschläge für die Architektur der neuen Schule. Auf dem Foto: der Siegerentwurf des Wetterwerbs. 

In einer ersten Bewertungsrunde im Oktober kristallisierten sich vier besonders gelungene Entwürfe heraus. In der entscheidenden Preisgerichtssitzung am 21. Januar wurden nun diese vier Entwürfe nochmals intensiv begutachtet und kritisch hinterfragt. Sieger des Wetterwerbs ist der gemeinsame Entwurf des Münchner Büros Fritsch & Tschaidse, welches unter anderem schon das neue Gymnasium in Dießen am Ammersee entworfen und gebaut hat, und dem Landschaftsarchitekturbüro Hackl & Hofmann aus Eichstätt (siehe Foto auf der Titelseite). Die Stärke des Entwurfs lag in der kreativen Umsetzung des Lernhauskonzepts. 

Die weiteren Preisträger kamen aus Hamburg, Berlin, Dresden. Landrat Stefan Löwl zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Dem Preisgericht ist es gelungen, aus unterschiedlichen Entwürfe die besten Konzepte herauszuarbeiten und zu bewerten. Ich freue mich, wenn dieses lang ersehnte Gymnasium zeitnah gebaut und bezogen werden kann.“ Stadtdirektor Peter Scheifele vom Referat für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München fügte hinzu: „Dem Preisträger ist eine kreative und pädagogisch wertvolle Planung gelungen, die zeitgemäßen Unterricht und neue Lernformen ermöglicht.“ Bürgermeister Stefan Kolbe ist mit dem Ergebnis ebenfalls zufrieden: „Der Entwurf reduziert durch die Terrassierung des Baukörpers die Längenwirkung des Schulbaukörpers gegenüber der Nachbarschaft im Norden.“ 

Alle eingereichten Entwürfe sind in den Faschingsferien vom 22. bis 29. Februar in der Berufsschulturnhalle, jeweils von 10 bis 18 Uhr ausgestellt. Am 22. Februar findet eine offizielle Vorstellung der Preisträger mit dem Vorsitzenden des Preisgerichts, Ulrich Holzscheiter, Löwl sowie Verfahrensbetreuer Walter Landherr statt.

red

Quelle: Dachauer Rundschau

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